Messen

«Es war wirklich ein besonderer Moment»: «Löwen»-Inhaber freuen sich über Auszeichnung

Das «Restaurant zum Löwen» der Familie Manuela und Sebastian Graber in Messen gewann den Swiss Gastro Award.

Grosse Ehre für den «Löwen» Messen. Das Restaurant von Manuela und Sebastian Graber holte am Swiss Gastro Award in der Kategorie Classic den ersten Rang. «Es war wirklich ein besonderer Moment», erzählt Sebastian Graber. Nie hätten sie damit gerechnet, auf dem ersten Platz zu landen. «Im Vorfeld konnten wir die Bewertungen vergleichen und haben gesehen, dass wir am zweitmeisten erzielten. Wir dachten, das könnte vielleicht für einen vorderen Rang reichen, aber nicht für den Sieg.»

Ihre Kategorie wurde an der Verleihung im Zirkus Ohlàlà in Dübendorf, die von Sven Epinay moderiert wurde, als letzte aufgelöst. Als dann der Betrieb mit den meisten Gästebewertungen auf dem dritten Platz landete, «dachten wir, ja das wars wohl. Umso mehr jubelten wir, als unser Betrieb als Sieger ausgerufen wurde, das war schon ein Highlight». Zuhause wurden sie mit einem Transparent an der Fassade des Löwen begrüsst: «Gratulation. 1. Platz Swiss Gastro Award 2020.»

In der meistbesetzten Kategorie durchgesetzt

Wie 209 andere Betriebe auch mussten sich die Grabers für den Award bewerben. Die Fachjury, in der etwa Beizentester Daniel Bumann oder Fernsehköchin Meta Hiltebrand einsassen, hat von diesen Betrieben deren 129 in acht Kategorien nominiert: Classic (Traditionell), Trend (Innovation), Fine Dining (Gourmet), Bar/Lounge (Nightlife), International (Landestypisch), Coffee (Café & Teestuben), Activity (Freizeit & Sport), On the Move (Take Away & Selbstbedienung). In der Kategorie Classic wurden mit 28 am meisten Betriebe für den Swiss Gastro Award nominiert.

Fleissig Bewertungen gesammelt

Der Swiss Gastro Award ist ein Publikumspreis. Die Bewertung setzte sich zusammen aus drei gleich gewichteten Teilen. Dazu gehören die Bewertung durch die Fachjury, die Bewertung durch die Gäste sowie die Anzahl der Bewertungen. Die nominierten Betriebe (und nur diese) mussten nicht nur eine Teilnahmegebühr von 950 Franken leisten, sie hatten auch für Bewertungen zu sorgen, wollten sie im Wettbewerb gut abschneiden. «Wir haben innert zirka vier Monaten 440 Bewertungen von unseren Gästen bekommen.»

Die Gäste seien auf den laufenden Wettbewerb aufmerksam gemacht und dazu animiert worden, im Internet eine Bewertung abzugeben. «Ohne fleissige Helfer im Team des Restaurants hätten wir das nie geschafft», ist Graber überzeugt. Mitgeholfen habe auch, dass man einigermassen wusste, wie man im Rennen liegt, weil die Bewertungen im Internet angeschaut werden konnten.

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