Selzach

Einsprachen abgelehnt: Am Rötiweg wird gebaut

Mit dem Gestaltungsplan werde die in diesem Gebiet angestrebte Verdichtung erreicht.

Mit dem Gestaltungsplan werde die in diesem Gebiet angestrebte Verdichtung erreicht.

Der Gemeinderat Selzach befürwortet eine verdichtete Bauweise entlang des Rötiweges.

Im September wurde der Gestaltungsplan «Rötiweg» aufgelegt. Dagegen wurden drei Einsprachen eingereicht. Der Gemeinderat Selzach hat diese an seiner letzten Sitzung behandelt und sie, soweit er darauf eintrat, vollumfänglich abgelehnt. Der Gemeinderat betrachtet den Gestaltungsplan insgesamt als gelungen.

Der Gestaltungsplan Rötiweg regelt die Überbauung einer der letzten grossen unüberbauten Bauparzellen in der Gemeinde. Das Grundstück liegt südlich des Rötweges. Der Gestaltungsplan wurde ausgearbeitet, damit die Bauherrschaft von der Wohnzone W2 in eine dreigeschossige Zone wechseln und die Ausnützungsziffer erhöhen kann. Weiter sollen Flachdächer erstellt werden. Mit dem Gestaltungsplan werde die in diesem Gebiet angestrebte Verdichtung erreicht. Die vier Baukörper weisen zwei Geschosse plus ein Attikageschoss auf und werden maximal 10,5 Meter hoch. Entlang des Rötiweges muss zudem ein Attikarücksprung von zwei Metern eingeplant werden. So wird die Fassade gebrochen. Die Gebäude dürfen entlang des Rötiweges höchstens 17 Meter lang werden. Die Erschliessung ist via Postweg/Rötiweg vorgesehen. Mit der Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage fast direkt in den Postweg wird die Verkehrsbelastung auf dem Rötiweg minimiert. Weiter sind vier bis acht oberirdische Parkplätze vorgesehen. Diese sollen bis zirka 3.25 Meter an die Strasse gebaut werden.

Der Gemeinderat Selzach hat im Weiteren seine Einsprache gegen das Baugesuch, mit dem eine Liegenschaft an der Bettlacherstrasse 5 rückgebaut werden soll, zurückgezogen. Die Bauherrschaft hat sich gleichzeitig damit einverstanden erklärt, dass eine Planungszone über das betroffenen Grundstück und drei weitere Grundstücke gelegt werden darf. Die Planungszone ist maximal drei Jahre lang gültig. Der Gemeinderat Selzach schlägt der Bauherrschaft zudem vor, dass die künftige Überbauung der Grundstücke in einem Workshopverfahren erarbeitet werden soll und ist auch bereit sich mit 3000 Franken an den Planungskosten zu beteiligen. (rm/mgt)

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