Zuchwil

Drei Restaurants spannen für die Fasnacht zusammen

Mit Transparenten, hier beim «Martinshof», werben drei Restaurants für die Dorffasnacht.

Mit Transparenten, hier beim «Martinshof», werben drei Restaurants für die Dorffasnacht.

Mit Transparenten werben die Wirte der drei Restaurants für die Dorffasnacht in Zuchwil.

Mit auffälligen Transparenten werben die drei Zuchwiler Restaurants Kastanienbaum, Martinshof und Widder für die Dorffasnacht in Zuchwil. «Die Bevölkerung soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir noch eine Dorffasnacht haben», erklärt Stefan Reinhard, Besitzer des Martinshofs. In manchen Dörfern sei dies nicht mehr der Fall. Die Transparente hängen bereits das zweite Jahr und werben für den Fasnachtsdonnerstag und -samstag. An diesen Abenden werden vier Guggen und vier Schnitzbankgruppen in den drei Narrenbeizen von Zuchwil zirkulieren.

Neu wieder dabei ist der «Widder», der früher unter dem Namen «Noldy’s» eine Fasnachtshochburg in Zuchwil war. Zwischenzeitlich wurde auch in der «Villa Linde» das Narrenbein geschwungen. Aber nach dem Verkauf der «Villa Linde» haben sich die Provinznarre Zuchu entschlossen, ihr Stammlokal wieder auf die gegenüberliegende Strassenseite zu verlegen. Seither ist das Restaurant Widder das neue alte Stammlokal der Provinznarre.

«Wer Lust hat mitzumachen an unserer Dorffasnacht, ist willkommen», sagt Reinhard. Schon ewig mit dabei ist der «Kastanienbaum». «Ich bin im 13. Jahr hier, und wir hatten immer Fasnacht», erzählt Wirtin Jolanda Egger. Auch sie sagt zum auffälligen Transparent: «Die Leute sollen sehen, dass wir noch eine Fasnacht haben.»

Das Fasnachtszelt ist Sturm Petra zum Opfer gefallen

Neu mit dabei ist der «Widder», im letzten Jahr von Kosovare und Ali Fetahu wiedereröffnet. «Wir wollen die Vereine ansprechen und zeigen, dass das Restaurant Widder wieder ein Ort ist, wo sie einkehren können», erklärt Kosovare Fetahu. Die Fasnacht sei ein geeigneter Anlass, den Zuchwilerinnen und Zuchwilern zu zeigen, dass wieder eine «Türe aufgegangen ist». Sturm Petra hat ihnen aber erst mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das im Garten aufgestellte Zelt für die Fasnachtsbar wurde verblasen. «In dieser Woche sollten wir ein neues Zelt erhalten.

Meistgesehen

Artboard 1