Kantonsstrasse

Die Kreuzung in Richtung Steinhof ist umgebaut

Fussgänger, Velofahrer, Automobilisten und Amphibien können die Strasse Richtung Burgäschisee nun einfacher queren.

Fussgänger, Velofahrer, Automobilisten und Amphibien können die Strasse Richtung Burgäschisee nun einfacher queren.

Die Kantonsstrasse zwischen Hellsau und Oberönz wurde verbreitert und hat beidseitig einen Radstreifen erhalten. Damit ist auch der Knoten Richtung Steinhof sicherer für alle geworden.

Die Kantonsstrasse zwischen Hellsau und Oberönz ist eine nationale Hauptstrasse auf der täglich rund 8000 Fahrzeuge fahren. Sie dient gleichzeitig dem Nahverkehr zwischen den Dörfern und erschliesst das Erholungsgebiet Burgäschisee. Für Leute, die mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind, ist sie gefährlich. Deshalb erhält sie auf der ganzen Länge von rund fünf Kilometern beidseitig einen Radstreifen, der auch von Fussgängerinnen und Fussgängern und der Landwirtschaft genutzt werden kann.

Die letzte Etappe der Radverbindung zwischen Hellsau und Oberönz ist seit Oktober 2019 im Bau. Als erstes wurde der fast hundertjährige Bachdurchlass «Breite» zwischen Moos und Oberönz erneuert. Anschliessend haben die Bauarbeiter die Kantonsstrasse ab der Gemeindegrenze von Seeberg in Richtung Herzogenbuchsee auf neun Meter verbreitert. Beim Knoten Steinhof muss dafür der Damm verbreitert und auf rund 5,6 Meter erhöht werden. Damit ist nun genug Platz für einen beidseitigen Radstreifen.

Sicherer für alle ist der Knoten Steinhof geworden. Die beiden neuen Bushaltestellen ermöglichen hier ein hindernisfreies Ein- und Aussteigen. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Strasse dank den neuen Querungshilfen sicherer passieren. Ein Mehrzweckstreifen erleichtert den Autos das Abbiegen. Von der neuen Radverbindung profitiert auch die Tierwelt. Fünf neue Durchlässe unter der Strasse ermöglichen den Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichplätzen am Burgäschisee ein gefahrloses Queren.

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Die Gesamtkosten der neuen Radverbindung belaufen sich auf 11 Millionen Franken. Die letzte Etappe zwischen dem Aspiwald und Oberönz kostet 4,6 Millionen Franken. (pdkb)

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