Beitragsgesuch

Der FC Riedholz muss beim Klubhaus nochmals über die Bücher

Der FC Riedholz plant ein neues Klubhaus und will das alte sanieren.

Der FC Riedholz plant ein neues Klubhaus und will das alte sanieren.

Der Gemeinderat von Riedholz behandelte ein Beitragsgesuch des FC Riedholz, der ein neues Klubhaus plant. Die Vorlage wurde zur nochmaligen Bearbeitung zurückgewiesen.

Eingehend diskutiert habe der Gemeinderat ein Gesuch des FC Riedholz, erklärt Gemeindepräsidentin Sandra Morstein. Dieser beantragte einen Beitrag für das Klubhausprojekt auf der Fussballanlage. Das Projekt beinhaltet einen Neubau für 700'000 Franken sowie eine Sanierung des bestehenden Klubhauses für 200'000 Franken. Der FC Riedholz beantragte 200'000 Franken, davon 150'000 Franken als Beitrag à Fonds perdu und 50'000 Franken in Form eines zinslosen Darlehens.

«Wir schätzen das Engagement des FC Riedholz insbesondere in der Jugendförderung sehr, aber wir haben die Vorlage nochmals zurückgestellt», erklärt Sandra Morstein. Es werde von Seiten des FC Riedholz ein zu hoher Beitrag erwartet, so die Gemeindepräsidentin. Nun soll eine Delegation des Gemeinderates mit den Verantwortlichen des FC Riedholz das Gespräch suchen und die Position der Gemeinde darlegen.

Ein Augenmerk soll auf die künftige Entwicklung des FC Riedholz gelegt werden. «Wir wollen die Kapazitäten langfristig abdecken. Die jungen Kicker sollen trainieren und duschen können.» Der Gemeinderat wolle ein «zweckmässiges und nicht ein schönes» Klubhaus. «Die Bereitschaft der Gemeinde, ihren Teil zu leisten, ist schon da. Wir regen aber auch an, weitere Sponsoren zu suchen.»

Vize mit grosser Mehrheit gewählt

Ganz ohne Nebengeräusche verlief, laut Gemeindepräsidentin Sandra Morstein, die Wahl des Vizegemeindepräsidenten. Es gab eine Kandidatur und die wurde von der grossen Mehrheit des Gemeinderates angenommen. Neuer Vizegemeindepräsident ist Michael Järmann von der FDP.

Im Zusammenhang mit der Besprechung der Delegiertenversammlung der Gemeinsamen Schule Unterleberberg (GSU) hat der Gemeinderat der grössten Gemeinde im Verbund seine Empfehlung für das GSU-Präsidium abgegeben. «Wir folgen der Empfehlung des GSU-Vorstandes und unterstützen ebenfalls Pascale von Roll.» Die Staatsschreiber-Stellvertreterin hatte im Frühjahr als Gemeindepräsidentin von Balm bei Günsberg wegen Wegzugs demissioniert und lebt nun in Günsberg.

Laut Stefan Liechti, Hauptschulleiter der Gemeinsamen Schule Unterleberberg, wurde das Präsidium des Zweckverbandes öffentlich ausgeschrieben. Bewerbungen seien eingegangen, die vom GSU-Vorstand gesichtet und mit einer Empfehlung für Pascale von Roll an die Gemeinden und Delegierten weitergeleitet wurden. «Daraufhin haben sich die weiteren Bewerber zurückgezogen. Leider», sagt Liechti. So stünde nun nur eine Bewerbung zur Auswahl.

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