Mit dem Tragen des Labels «Energiestadt» verpflichtet man sich einer enkelverträglichen Weiterentwicklung einer Gemeinde. Peter Baumann, Leiter der Abteilung Bau und Planung und Energiestadtkoordinator, führte die Anwesenden im Einstiegsreferat kurz durch die sechs Bereiche, in denen die Energiestädte aktiv sind. Die Energieversorgung ist ein zentraler Bereich davon.

Deborah Zulliger (Firma Leupro) gab Einblicke in den Energieplan. Der Energieplan zeigt Möglichkeiten auf, wie die vorhandenen Erdgas- und Fernwärmenetze sowie weitere Wärmequellen beim Ersatz alter Heizungen optimal genutzt werden können. Die Stossrichtung ist klar; Reduktion von CO2, Verminderung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energien, hin zu erneuerbaren Energien und lokalen Arbeitsplätzen.

In Zuchwil wurde 2012 Wärmeenergie zu 38,5 Prozent mit Erdöl und zu 28 Prozent mit Erdgas erzeugt. Sehr gut steht Zuchwil mit der Fernwärmenutzung durch die Kebag/RES da. Der über 28-prozentige Anteil am Wärmeenergiebezug ist beachtlich.

Christoph Bläsi, Energiefachstelle Kanton Solothurn, würdigte die Wichtigkeit der Arbeit der Energiestädte. Speziell hob er das politisch abgesegnete, vorbildliche Vorgehen der Einwohnergemeinde Zuchwil im Erstellen des öffentlich, rechtlichen Energieplans hervor. Anwesend waren auch die lokalen Energieberater Roni Hess (Enerconorm) und Adrian Tschui (Enerhaus) Sie standen beim Apéro der interessierten Zuhörerschaft Red und Antwort. Informationstische betreut durch Fachpersonen von SSES «Tage der Sonne» und der 2000-Watt-Region Solothurn, rundeten den Anlass ab. (mgt)