Der Raubtierpark von René Strickler (65) in der Gemeinde Subingen liegt illegal in einer Industriezone. Er ist als Mieter nicht mehr erwünscht. Nun will er das gesamte noch unbebaute Industrieland im Umkreis kaufen, um doch bleiben zu können. Knapp 50 000 Quadratmeter für rund zwölf Millionen Franken.

Raubtierpark-Leiter René Strickler mit seinen Raubtieren

Raubtierpark-Leiter René Strickler mit seinen Raubtieren


Darauf soll ein Raubtierpark von der vierfachen Grösse des heutigen entstehen. «Mit 20 Millionen einschliesslich Landpreis ist der Park realisierbar, und die Pläne dafür liegen vor», sagt er im SonntagsBlick. Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold  ist skeptisch: «Das ganze Vorhaben müsste detailliert geplant und von den Stimmbürgern gutgeheissen werden.» Und Strickler bräuchte einen Investor.

Strickler fordert Gnadenfrist (Tele M1, 3.2.2016)

Strickler fordert Gnadenfrist (Tele M1, 3.2.2016)

Wie wird ein Raubtierpark zwangsgeräumt? Mit diesem Problem beschäftigt sich zurzeit die Solothurner Regierung im Fall René Strickler.

Seit Monaten spricht er davon, dass dieser gefunden und die Geldüberweisung nur noch Formsache sei. Mitte nächster Woche sollen «neue, relevante Fakten bezüglich des Landkaufs in Subingen» vorliegen, verspricht er. Klar ist: Es eilt. Seit Monaten ist der Raubtierpark geschlossen.

Es droht ein Räumungskommando mit Tierarzt. «Es gibt keine weiteren Verhandlungen», erklärt Amtsgerichtsschreiberin Sabine Kunz vom Richteramt Bucheggberg-Wasseramt im SonntagsBlick. Man warte jetzt noch ausstehende Gutachten ab – dann werde entschieden.