Weissensteintunnel

Das Coronavirus zwingt auch das Tunnelkino in die Knie — nur Extrafahrten bleiben möglich

Verein Tunnelkino

Nun wurden auch die weiteren Fahrtage vom 22. August und vom 19. September gestrichen. (Archivbild)

Verein Tunnelkino

Nachdem das Tunnelkino bereits die beiden Fahrtage des ersten Halbjahres streichen musste, kam der Vorstand an seiner letzten Sitzung nach Abwägen aller Vor- und Nachteile zum Schluss, dass auch die weiteren Fahrtage vom 22. August und vom 19. September gestrichen werden müssen.

Bei dem Entscheid zur Streichung der Fahrtage vom 22. August bis zum 19. September stehe die Gesundheit der Gäste im Vordergrund, teilt der Vorstand mit. Da sowohl im Triebwagen auf der Hinfahrt nach Gänsbrunnen als auch auf dem Kinowagen bei der Rückfahrt die Platzverhältnisse eng sind, können und wollen die Organisatoren es nicht verantworten, dass sich jemand im Zug ansteckt. Zudem hätten die vom Bund vorgeschriebenen Vorsichtsmassnahmen mit vernünftigem Aufwand nicht eingehalten werden können.

Im Weiteren sei von einer deutlich tieferen Nachfrage auszugehen. Der doch beträchtliche Aufwand würde deshalb in einem schlechten Verhältnis zum Ertrag stehen. Dadurch würde das finanzielle Risiko für den Verein zu gross. Denn ab Mitte 2021 wird der Weissensteintunnel bis Ende 2022 gesperrt sein. Und damit entfallen in zwei weiteren Jahren Einnahmen. Je nach Entwicklung der Covid-19-Situation will der Vorstand im vierten Quartal 2020 prüfen, ob sich im ersten Halbjahr 2021 nochmals Fahrtage durchführen lassen.

Möglich seien in diesem Jahr jedoch Extrafahrten, da es sich dabei um geschlossene Gruppen handelt. (mgt)

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