Feldbrunnen

Authentica von Besuchern überrannt: 1500 Eintritte wurden gelöst

Am Donnerstag startete die Authentica am neuen Standort auf dem Schloss Waldegg. 1500 Besucherinnen und Besucher lösten bis am Abend einen Eintritt.

Bis zur letzten Minute nutzten die Besucherinnen und Besucher der Authentica die Öffnungszeiten am Donnerstag. Das offene Ambiente auf dem Schloss Waldegg und die prächtige Anlage mit Garten, Orangerie, Park und Hof lockten zum Verweilen. Beinahe in jedem Winkel des Schlosses und des Geländes hatten sich die Schweizer Kleinproduzenten installiert und hielten ihre Waren feil. «Kaum wurden am Morgen die Tore der Authentica geöffnet, kamen die Leute in Scharen», erzählt Christian Schaller, der auf der Wiese nach der Kasse seine Gewürz-, Heil-, Duft- und Ritualpflanzen anbietet. «Ich kann mich nicht daran erinnern, an einem Donnerstag so viele Menschen an der Authentica gesehen zu haben.» Bis zum Abend haben 1500 Besucherinnen und Besucher einen Eintritt gelöst. «Die Service-Leute im Zelt waren am Anschlag», ergänzt Marianna Schaller. Und es seien nicht nur einfach Messebesucher gekommen. «Hier kommen Leute, die den Wert des Handwerks schätzen.»

Projektleiterin Sarah Christ bestätigte den Eindruck. Sie habe sich mega gefreut, als sie am Morgen von allen Seiten zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Shuttle vom Parkplatz in Zuchwil die Besucher zum Schloss pilgern sah.

Oben im Lesezimmer der adligen Sommerresidenz haben Matthias und Christiane Grimm Produkte ihrer Buchbinderei ausgestellt. «Ich hatte das Gefühl, die Authentica im Kloster, das lässt sich nicht mehr steigern. Wir hatten es wirklich gut dort. Aber hier fühlt es sich ebenso gut an.

Die Atmosphäre auf dem Schloss Waldegg war auch ein Thema am Netzwerk-Apéro. Geladen waren Freunde und Unterstützer der Authentica. Co-Präsidentin Regula Egli fiel ein Stein vom Herzen. Erstmals habe sie sich in der Verantwortung gefühlt, habe den Druck gespürt und sei nun einfach glücklich, dass der erste Tag am neuen Standort so gut ablief. Anita Panzer, Gemeindepräsidentin von Feldbrunnen-St. Niklaus wünschte in ihrer Rede den Kleinproduzenten viel Erfolg. Die Ausstellung dauert noch bis Sonntag.

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