Subingen

Alle sind rundum zufrieden und strahlen gemeinsam um die Wette

Spatenstich für die neue Dreifachhalle: Von links: Stefan Flückiger (Schulleiter OZ13), Daniel John (Architekt), Claudia Sollberger (Präsidentin Zweckverband Oberstufe Wasseramt Ost), Adrian van der Floe (Gesamtschulleiter Oberstufe Wasseramt Ost), Michael Kummli (Präsident Hallenkommission Subingen) und Hans Ruedi Ingold (Gemeindepräsident Subingen).

Spatenstich für die neue Dreifachhalle: Von links: Stefan Flückiger (Schulleiter OZ13), Daniel John (Architekt), Claudia Sollberger (Präsidentin Zweckverband Oberstufe Wasseramt Ost), Adrian van der Floe (Gesamtschulleiter Oberstufe Wasseramt Ost), Michael Kummli (Präsident Hallenkommission Subingen) und Hans Ruedi Ingold (Gemeindepräsident Subingen).

Der Spatenstich für die Dreifach-Sporthalle in Subingen mit Vertretern aus allen Gemeinden ist erfolgt. Die Halle ist ein Gemeinschaftswerk der Gemeinde Subingen und des Zweckverbandes Oberstufe Wasseramt Ost und soll der ganzen Region dienen.

«Jeder Tag ist ein neuer Anfang.» Dieses Zitat von George Eliot adaptierte Michael Kummli (Präsident Hallenkommission Subingen) zu «es gibt besondere Tage an denen Spezielles beginnt.» Er blickte kurz zurück in die Arbeit der letzten beiden Jahre und zeigte sich überzeugt, dass die Dreifachhalle ein Bau für die ganze Region ist, mit einer Finanzierung die Sinn mache. Statt 12 Mio. Franken für zwei Einzelhallen gebe man nun noch 8,3 Mio. Franken aus und erhalte dafür drei Hallen. «Künftig dient die Dreifachhalle tagsüber der Schule und abends dem Vereinssport», so Kummli.

«Für mich ist der heutige Spatenstich und der Bau der Halle ein Beweis dafür, dass es möglich ist dass die Schule, die einen staatlichen Auftrag zu erfüllen hat, und eine Region, die Bedürfnisse ihrer Einwohnerinnen und Einwohner befriedigen möchte, gemeinsam etwas erarbeiten können.» Kummli hoffte zudem, dass das kreative Miteinander dass die Arbeit in der Projektphase kennzeichnete, auch in der Bauphase weiter bestehen werde.

«Glücklich. Dankbar. Gespannt.» Mit diesen Worten ­beschrieb Claudia Sollberger (Präsidentin Zweckverband Oberstufe Wasseramt Ost) ihre Gefühlswelt. Glücklich sei sie, weil mit dem Spatenstich zur Dreifachhalle die Raumnot in der Oberstufe schon bald ein Ende finde. Dankbar sei sie, dass durch die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Subingen ­sowohl für die Schule, als auch die Gemeinde eine Win-Win-Situation geschaffen wurde. «Während des Planungsprozesses waren wir in ständigem Austausch. Unsere Anliegen wurden ernst genommen und vieles wurde in die Planung integriert.» Nun seien sie alle gespannt, wie das Endprodukt Dreifachhalle in einem Jahr tatsächlich aussehen werde. Das Jahr in dem auf dem Schulgelände gebaut werde, sei sicher eine Herausforderung für alle Beteiligten. «Aber ich bin zuversichtlich, dass einer guten Bauzeit nichts im Wege steht.»

So wird sich die Halle in einem Jahr präsentieren.

Die neue Dreifachhalle

So wird sich die Halle in einem Jahr präsentieren.

Die neue Halle ist vielseitig nutzbar

Architekt Daniel John (Bäumlin+John AG) äusserte sich ebenfalls kurz zur Dreifachhalle. Die Halle fasse bis zu 2000 Leuten und können nicht nur für sportliche Anlässe, sondern durchaus beispielsweise für eine Gewerbeausstellung genützt werden. Die Innenmasse der Halle gab er mit 44 auf 27 Meter an, die Höhe mit acht Metern. «Die Halle ist so bemessen, dass praktisch alle Sportarten darin möglich sind.»

Zur eigentlichen Halle kommen divserse Nebenräume und vor allem auch eine kleine Cafeteria. Denn in der Halle gibt es auch ein Zuschauertribüne. Speziell erwähnte Daniel John die Trennwände, die eingebaut werden. Die Halle könne  nicht nur in drei Teile getrennt werden. Für den Schulsport sei auch eine Trennung in zwei Bereiche möglich. «Da die Klassen an der Oberstufe relativ gross sind, gibt das mehr Platz in der Turnstunde.»

Die Halle sei als Beton-Stahlkonstruktion konzipiert. Das Flachdach werde begrünt und so vorbereitet, dass später eine Solaranlage aufgesetzt werden könnte. Bevor die eigentlich Bauarbeiten starten können, müsse eine Hochdruckwasserleitung verlegt werden, die das Grundstück quere. Danach werden 111 Pfähle in den Boden gerammt um den Boden zu stabilisieren. «Unser Ziel ist es den Bau Ende Juli 2021 fertig zu haben, damit ihn die Schule im August in Betrieb nehmen kann.»

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