Kanton Solothurn

Zwei Hanfbauern wollen im Nationalrat für Cannabis-Legalisierung weibeln

Neue Partei: Einziges Ziel Hanflegalisierung

Neue Partei: Einziges Ziel Hanflegalisierung

Dario Tobler und Jan Hug setzten sich für die Legalisierung von Cannabis ein und gründeten dafür die Schweizerische Hanfpartei. Nun kandidieren die Hanfbauern aus dem Kanton Solothurn für den Nationalrat. Zudem plant die Partei weitere kantonale Sektionen zu lancieren.

Dario Tobler und Jan Hug kandidieren im Kanton Solothurn für den Nationalrat. Ihre Partei heisst Schweizerische Hanfpartei.

Sie sind beides Handbauern. Und nun kandidieren Dario Tobler und Jan Hug für den Nationalrat – mit 164 weiteren Solothurnerinnen und Solothurnern. Sie haben sich keiner bestehenden Partei angeschlossen, sondern eine eigene gegründet: Die Schweizerische Hanfpartei.

Der Name macht auch gleich klar, wofür sich die beiden einsetzen. Ihr Ziel ist es, die Diskussion über die Cannabis-Legalisierung zu pushen. Andere Parteien sollen sich auch dazu äussern. Bisher hätte sich niemand die Finger verbrennen wollen.

Der Obergerlafinger Dario Tobler spricht gegenüber TeleM1 von einem «unmöglichen Zustand». Eine grosse Anzahl von Kosumenten würden jeden Tag unnötig kriminalisiert. Zudem müssten Patienten immer noch vergebens auf einen ausreichenden Zugang zu Cannabis als Medizin hoffen. 

Die Hanfbauern möchten den Markt regulieren. Dazu der 34-jährige Jan Hug: «Eine Regulierung beinhaltet auch, dass Cannabis besteuert wird.» So könne beispielsweise die AHV saniert werden. 

Würden die beiden gewählt, wollen sie bei anderen im Nationalrat diskutierten Themen zwar mitreden, aber nicht abstimmen. «Wir würden uns der Stimme enthalten und uns demokratisch der Mehrheit anschliessen», so Tobler.

Dass ihre Wahl-Chancen nicht gerade gross sind, ist ihnen bewusst. (ldu)

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