Massnahmenplan

Weniger Pflanzenschutzmittel – nicht nur in der Landwirtschaft

Verschmutzt die Gewässer und sichert die Erträge: Pflanzenschutzmittel.

Verschmutzt die Gewässer und sichert die Erträge: Pflanzenschutzmittel.

Im kantonalen Massnahmenplan Pflanzenschutz sollen weitere Massnahmen auch aus dem nicht-landwirtschaftlichen Bereich aufgenommen werden. Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission unterstützt diese Forderung einstimmig.

Kantonsrat Martin Rufer (FDP) fordert in seinem Auftrag, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die damit verbundenen Risiken wesentlich reduziert werden, aber nicht nur in der Landwirtschaft. Der kantonale Massnahmenplan Pflanzenschutz stützt sich auf den Aktionsplan Pflanzenschutzmittel des Bundes aus dem Jahr 2017. Ziel ist es, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die damit verbundenen Risiken weiter zu reduzieren. Diese Massnahmen zielen in erster Linie auf die Landwirtschaft ab. Eine vom Regierungsrat eingesetzte Begleitgruppe mit Vertretern der Landwirtschaft, der Gemeinden, der Umweltverbände sowie der Verwaltung soll die Umsetzung des Massnahmenplans überwachen. Im Jahr 2022 soll erstmals über den Umsetzungsstand informiert werden.

Die kantonsrätliche Kommission stimmt dem Antrag des Regierungsrates zu, den Auftrag Rufer erheblich zu erklären. Zusammen mit der Berichterstattung über den Stand des Massnahmenplans Pflanzenschutz im Jahr 2022, sollen weitere Massnahmen auch ausserhalb der Landwirtschaft aufgenommen werden. (mgt)

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