Seit dem 1. Oktober haben sich bislang neun Privatpersonen bei der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, die eine E-Mail mit erpresserischer Aufforderung erhalten haben. Die Absender geben an, in Besitz von Bildmaterial mit sexuellem Inhalt der Person zu sein und fordern die Empfänger auf, umgerechnet mehrere hundert Franken in Form von Bitcoins auf ein angegebenes Konto zu überweisen. Ansonsten würde das Bildmaterial im Internet veröffentlicht.

In den bekannten Fällen reagierten die Betroffenen richtig, gingen nicht auf die Forderung ein und meldeten den Fall bei der Polizei. Aktuell scheint eine Welle solcher Spam-E-Mails im Umlauf zu sein. Die Masche kann in verschiedenen Formen erfolgen. Die Kantonspolizei Solothurn mahnt daher zur Vorsicht und rät: (kps)

  • Vorsichtig und misstrauisch sein
  • Nie auf Forderungen eingehen – auch nicht unter Druck
  • Bei dubiosen Mails nie Anhänge oder Links öffnen
  • Computer und Daten schützen
  • Sich informieren