Der Regierungsrat ist grundsätzlich damit einverstanden, dass Ausländerausweise zukünftig nur noch im Kreditkartenformat ausgestellt werden, teilt die Staatskanzlei mit. Gleichzeitig weist er auf zwei wesentliche Punkte hin, welche ergänzt werden müssen:

  • Weil in den zukünftigen Ausweisen keine Adressen mehr abgedruckt werden, ist es für die Kontrollbehörden unabdingbar, dass bei den Grenzgänger-Ausweisen die Adresse des Arbeitgebers von den zuständigen Stellen im Feld «Anmerkungen» erfasst werden.
  • Bei den Ausländerausweisen im Asylbereich (N-Ausweis für Asylsuchende, F-Ausweis für vorläufig Aufgenommene) ist der Hinweis unabdingbar, dass diese kein Identitätsnachweis sind und die Gültigkeit vor Ablauf der Ausweisdauer erlöschen kann. Dies wird insbesondere mit der vorgesehenen Verlängerung der Gültigkeitsdauer von 1 Jahr bei N- und 3 Jahren bei F-Ausweisen von Bedeutung sein. Deshalb ist für diese Kategorien im Feld «Anmerkungen» der folgende Text zu ergänzen: «Aus der Gültigkeitsdauer kann kein Anwesenheitsrecht abgeleitet werden. Dieser Ausweis ist kein Nachweis für die Identität des Inhabers oder der Inhaberin.» (sks)