Bosch Schweiz

Verlagerung nach Ungarn: Nach Zuchwil trifft es jetzt Frauenfeld

260 der insgesamt 720 Arbeitsplätze beim Schleifmittelhersteller sollen nach Osteuropa und Deutschland verlagert werden.(Archiv)

260 der insgesamt 720 Arbeitsplätze beim Schleifmittelhersteller sollen nach Osteuropa und Deutschland verlagert werden.(Archiv)

Der Standort Schweiz wird für den deutschen Bosch-Konzern immer weniger attraktiv: Nach dem 2013 angekündigten und inzwischen realisierten Kahlschlag in Zuchwil plant der Konzern nun bei der Tochter SIA Abrasives in Frauenfeld Ähnliches.

Der Standort Schweiz wird für den deutschen Bosch-Konzern immer weniger attraktiv: Nach dem 2013 angekündigten und inzwischen realisierten Kahlschlag in Zuchwil mit der Verlagerung der Fertigung von Elektrowerkzeugen nach Ungarn und dem Abbau von 330 Stellen plant der Konzern nun bei der Tochter SIA Abrasives in Frauenfeld Ähnliches.

260 der insgesamt 720 Arbeitsplätze beim Schleifmittelhersteller sollen nach Osteuropa und Deutschland verlagert werden. Die Begründung ist identisch mit derjenigen in Zuchwil: die Verschärfung des internationalen Wettbewerbes sowie die massive Frankenaufwertung.

Die SIA gehört zum Bosch-Bereich Elektrowerkzeug-Zubehör, dessen globales Headquarter sich weiterhin in Zuchwil befindet.

«Die Massnahmen bei der SIA in Frauenfeld haben keine Auswirkungen auf den Standort Zuchwil», erklärt auf Anfrage Sonja Bloechlinger, Sprecherin der Robert Bosch AG in Zuchwil. (FS)

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