Reduzierung der Nettoverschuldung

Verkauf der Oltner Avag abgeschlossen

Ein Herzstück des Avag-Stromnetzes: Das ferngesteuerte 50/16-Kilovolt-Unterwerk Gösgen, das dem Wasserkraftwerk benachbart ist.

Ein Herzstück des Avag-Stromnetzes: Das ferngesteuerte 50/16-Kilovolt-Unterwerk Gösgen, das dem Wasserkraftwerk benachbart ist.

Alpiq hat den Verkauf ihrer Beteiligung am Oltner Energieversorger Avag erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Erlös von 312 Millionen Franken werde Alpiq ihre Nettoverschuldung weiter reduzieren.

Alpiq hat den Verkauf ihrer Beteiligung am Oltner Energieversorger Avag erfolgreich abgeschlossen. Käufer ist ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, Städtische Betriebe Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland, wie Alpiq gestern meldete. Mit dem Erlös von 312 Millionen Franken werde Alpiq ihre Nettoverschuldung weiter reduzieren.

Der Energiekonzern gab im November 2015 bekannt, den Verkauf ihrer Beteiligung an der Alpiq Versorgungs AG (Avag) in Olten zu prüfen. Alpiq war an der AVAG mit 96,7 Prozent beteiligt.

Alpiq setze damit den Umbau der Gruppe konsequent fort. Oberste Priorität habe die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios bis zu 49 Prozent für neue Investoren reduziere Alpiq die Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen und verringere die Nettoverschuldung. Zusätzlich würden weitere Devestitionsmöglichkeiten nicht strategischer Beteiligungen geprüft und konsequent umgesetzt. (mgt)

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