Es soll eine grosse Sache werden. So sieht es jedenfalls die Solothurner Regierung, die das Projekt «100 Jahre Landesstreik 2018» nicht nur angestossen hat, sondern bereits eine halbe Million Franken aus dem Lotteriefonds lockergemacht hat.

Eine grosse Schar von Schauspielerinnen und -spielern soll im Spätsommer 2018 einen Monat lang Olten eine Theaterstadt verwandeln. Am Montag nun ist der Trägerverein gegründet worden. Als Präsidentin amtet Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler. Weitere Gründungsmitglieder sind Ständerat Roberto Zanetti und der Oltner Stadtschreiber Markus Dietler. 

Zweck des Vereins ist die Realisierung des Theaterereignisses «100 Jahre Landesstreik – Neustart für die Schweiz» im Spätsommer 2018 in Olten. Die Aufgabe des Vereins ist nicht nur die künstlerische Seite des Projektes zu fördern, sondern auch die breite finanzielle Abstützung des Projektes beim Bund, den Kantonen, Stiftungen und Partnern aus der Wirtschaft zu erreichen. «Die vielen positiven Signale, die dem Projekt von allen Seiten entgegen gebracht werden, gilt es nun zu konkretisieren», heisst es in einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung.

Die nächsten Schritte

Noch nicht definiert ist der Austragungsort des Theaters. «Für die Mitglieder des Trägervereins ist jedoch klar, dass die Veranstaltung zwingend in Olten stattfindet», führt Esther Gassler aus. «Momentan sind wir in der Evaluationsphase, wir haben bereits zwei, drei Standorte besichtigt und treffen jetzt die weiteren Abklärungen bezüglich Infrastruktur und den benötigten Ressourcen.»

Parallel zur Suche nach dem Austragungsort beginnen auch die Arbeiten im künstlerischen und organisatorischen Bereich. Für den künstlerischen Bereich zeichnet die Regisseurin Liliana Heimberg verantwortlich. Die Leitung der kompletten Event-Organisation liegt in den Händen von Event-Organisator Harri Kunz. (szr)