Regierungsratsratswahlen

SVP Solothurn will mit Richard Aschberger Sitz erobern

Richard Aschberger wurde nominiert.

Richard Aschberger wurde nominiert.

Die Parteileitung der SVP des Kantons Solothurn hat entschieden: Sie will mit dem Grenchner Kantonsrat Richard Aschberger in die Regierung einziehen.

Der Entscheid an der Sitzung der Parteileitung am Donnerstag Abend fiel deutlich: Mit 14 zu 2 Stimmen setzte sich Aschberger nach einem Hearing gegen seine Konkurrentin Stephanie Ritschard (Riehdolz) durch. Mit ihm will die Volkspartei erstmals den Sprung in die Solothurner Exekutive schaffen.

Der 36-jährige Unternehmer aus Grenchen sitzt zwar erst seit vier Jahren in der kantonalen Legislative, ist aber schon seit sieben Jahren Mitglied des Grenchner Gemeinde- und Bürgerrats. Zudem ist er Verwaltungsrat des Flugplatzes Grenchen sowie der Rodania Gastro AG. Weiter ist er Rodania Stiftungsrat, ist in der Spitex Grenchen engagiert und hat die Reorganisation der Sozialregion oberer Leberberg mitgeprägt.

Nach Dafürhalten der Parteileitung ist Aschberger ein "ruhiger und überlegter Typ mit einem trockenen Humor und einem hervorragenden Sensorium für Menschen und politische Mehrheiten". So habe er massgeblich zum mehrheitsfähigen Kompromiss bei der Unternehmenssteuerreform beigetragen, so die Parteileitung. Und leiste immer wieder "unaufgeregte und lösungsorientierte Arbeit" in der kantonsrätlichen Finanzkommission.

Gegenüber der Parteileitung legte Aschberger übrigens eine amtliche Bestätigung sämtlicher bezahlter
Steuerverpflichtungen vor und seine letzte definitive Steuerveranlagung offen. Mit der zusätzlichen
Offenlegung seines Straf- und Betreibungsregisterauszuges unterstrich Aschberger laut Parteileitung auch seine "Überzeugung für offene und transparente Politik".

"Die Parteileitung ist der Ansicht, dass die SVP mit Kantonsrat Richard Aschberger die besten Chancen für den Einzug in den Regierungsrat hat", sagt Parteipräsident Christian Imark zur Nomination.

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