Sterbehospiz
Ab dem Frühling 2022 öffnet das Sterbehospiz in Derendingen die Türen – das ist die neue Geschäftsleiterin

Nachdem der Verein Sterbehospiz Solothurn vor wenigen Wochen den Mietvertrag für das Hospiz Solothurn in Derendingen unterzeichnet hat, konnte unterdessen die Position der künftigen Geschäftsleitung des Hospizes mit Cristina Pitschen besetzt werden.

Jetzt kommentieren
Drucken
Teilen
Cristina Pitschen, hier noch Leiterin Spitex Grenchen, wird am Frühling 2022 die Geschäftsführerin des Sterbehospizes in Derendingen.

Cristina Pitschen, hier noch Leiterin Spitex Grenchen, wird am Frühling 2022 die Geschäftsführerin des Sterbehospizes in Derendingen.

Oliver Menge/Z6

Es war ein langer Weg, aber im Frühling 2022 ist der Verein Sterbehospiz Solothurn am Ziel. Dann wird in Derendingen das Hospiz Solothurn mit sechs Betten eröffnet. Nun gibt der Verein bekannt, wer künftig die Geschäftsleitung in dem Hospiz übernimmt: Geschäftsleiterin wird Cristina Pitschen, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt.

Cristina Pitschen stammt laut der Mitteilung aus Oberwil bei Büren, verfügt sowohl über Erfahrung in der Pflege als auch im Bereich des Managements. Nach der Ausbildung zur Diplomierten Pflegefachfrau HF, einem Nachdiplomstudium in Intensivpflege und einem Managementstudium hat sie während der letzten fünf Jahre die Spitex Grenchen als Geschäftsführerin geleitet.

«Der Vorstand ist begeistert, mit Cristina Pitschen eine ausgewiesene Fachkraft und eine starke Persönlichkeit für unser Hospiz gefunden zu haben», wird Heidi Zumbrunnen, die Präsidentin des Vereins, in der Medienmitteilung zitiert. Gemeinsam mit Vorstand und Projektleitung werde Cristina Pitschen die Vorbereitungsarbeiten für die Eröffnung des Hospizes an die Hand nehmen. Sie habe ihre Tätigkeit bereits aufgenommen und arbeite bis zur Eröffnung im Frühling 2022 mit einem reduzierten Pensum.

Das Hospiz in Derendingen soll sterbende Menschen aufnehmen, deren Betreuung zu Hause oder in der bisherigen Institution nicht mehr gewährleistet werden kann. Angehörige werden laut dem Verein dadurch entlastet.

0 Kommentare

Aktuelle Nachrichten