Wie legte Andres Z. Feuer in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Olten? Die Umstände des Brandes beschäftigte die Brandermittler der Kantonspolizei Solothurn am Vormittag. 

Am Nachmittag konnte die Polizei bereits die Ursache publik machen: Der Brand wurde mit Hilfe eines Wasserkochers ausgelöst.

Z., der auf Anordnung der KESB im Untersuchungsgefängnis platziert worden war, nachdem die Solothurner Staatsanwaltschaft eine Gefährdungsmeldung eingereicht hatte, benutzte den Wasserkocher als Hitzequelle. 

Der 66-Jährige stand früh auf: Das Feuer wurde kurz nach 5.50 Uhr bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gemeldet. Umgehend wurde die Feuerwehr Olten aufgeboten, die den Brand rasch unter Kontrolle brachte und löschte. 

Am Mittwochvormittag: Brandermittlungen in der Zelle.

Am Mittwochvormittag: Brandermittlungen in der Zelle.

Dank raschem und professionellem Handeln des Personals im Untersuchungsgefängnis konnte Andres Z. praktisch unverletzt aus seiner Zelle geholt werden. «Er hatte keine äusseren Verletzungen», wie Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, auf Anfrage sagt. Der 66-Jährige wurde vorsorglich zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Beim Brand entstand nach ersten Einschätzungen der Brandermittler ein Sachschaden von mehreren 1000 Franken. Die Zelle ist vorübergehend unbewohnbar. 

Auch nach dieser Brandlegung bleibt Andres Z. ein Fall für die KESB. «Wenn etwas passiert, muss man Fragen stellen», führt die Leiterin des Amts für Soziale Sicherheit Claudia Hänzi gegenüber TeleM1 aus. «Wir arbeiten nach wie vor mit grosser Intensität daran, ein gutes Setting für Andres Z. zu finden.» (coh/ldu)

Wie mächtig ist die KESB?

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