Nationalratswahlen

Solothurner SVP geht keine Listenverbindung mit Pegida-Partei ein

Die SVP Solothurn will keine Listenverbindung mit der Pegida Partei eingehen. (Archiv)

Die SVP Solothurn will keine Listenverbindung mit der Pegida Partei eingehen. (Archiv)

Die SVP teilt mit, sie wolle keine Listenverbindung mit einer weitgehend unbekannten Partei eingehen. Zudem habe sie sich von den rechtsextremen Äusserungen von Tobias Steiger - Kandidat der DPS und ehemaliger Präsident SVP Dornach - distanziert.

Die Solothurner SVP geht bei den Nationalratswahlen keine Listenverbindung mit der Pegida-Partei DPS ein.

Der einzige Solothurner DPS-Kandidat Tobias Steiger war bis Mitte Juli Präsident der SVP-Kreispartei Dornach gewesen, musste dieses Amt aber nach rechtsextremen Äusserungen auf Social Media-Kanälen abgeben. 

Die Parteileitung der SVP Kanton Solothurn habe grossmehrheitlich entschieden, auf eine Listenverbindung mit der Direktdemokratischen Partei der Schweiz (DPS) zu verzichten, teilte die Partei am Montag mit. Die SVP habe sich schon Mitte Juli von den Äusserungen Steigers distanziert.

Die SVP-Parteileitung wolle nicht eine Listenverbindung mit der am rechten Rand des politischen Spektrums engagierten und noch weitgehend unbekannten Partei eingehen. Zudem würden die Wähler bei Listenverbindungen mit fremden Parteien verwirrt. Sinn ergeben gemäss der Solothurner SVP nur Listenverbindungen mit den eigenen SVP-Unterlisten.

Die von Pegida-Kreisen gegründete Direktdemokratische Partei Schweiz (DPS) tritt auch in den Kantonen St. Gallen, Thurgau und Waadt mit Nationalratslisten an. (sda)

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