Konjunktur

Solothurner Exporte waren im Juli rückläufig

Die Nachfrage aus Asien sank. (Archiv)

Die Nachfrage aus Asien sank. (Archiv)

Der starke Franken bereitet den Solothurner Exportfirmen weiterhin Bauchweh. So sind die Warenausfuhren im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent auf 447 Millionen Franken zurückgegangen.

Das gab die Solothurner Handelskammer bekannt. Damit hätten sich die Exporte aus dem Kanton Solothurn erneut schwächer als jene aus der ganzen Schweiz entwickelt.

Landesweit resultierte ein Minus von «nur» 1,5 Prozent. Hauptgrund seien zwei fehlende Arbeitstage gegenüber Juli 2015 gewesen. «Aber auch der deutliche Nachfragerückgang aus Asien (minus 15,6 Prozent) und im Maschinenbau (minus 11,8 Prozent) waren gewichtige Wachstumsbremsen», heisst es beim Wirtschaftsverband.

Auch die Verkäufe nach Europa gingen um 2,3 Prozent zurück, während die Ausfuhren in die USA mit fast fünf Prozent erneut zulegen konnten. Die negative Entwicklung im Hochsommermonat drückt auch auf das bislang gute Ergebnis seit Jahresbeginn.

In den ersten sieben Monaten resultiert für die Solothurner Exportindustrie insgesamt noch ein leichtes Plus von 0,5 Prozent. Der Anstieg ist aber spürbar schwächer als in der Gesamtschweiz mit einem Wachstum von 4,2 Prozent. (fs)

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