Luterbach

Schaffner Holding AG schüttet weniger Dividende als im Vorjahr aus

Der Hauptsitz der Schaffner-Gruppe ist in Luterbach. (Archiv)

Der Hauptsitz der Schaffner-Gruppe ist in Luterbach. (Archiv)

An der 24. Generalversammlung der Luterbacher Firma Schaffner Holding wurden die Anträge des Verwaltungsrates gutgeheissen.

Die 24. ordentliche Generalversammlung der Schaffner Holding AG ist allen Anträgen des Verwaltungsrats gefolgt. Sie hat die Ausschüttung einer Dividende von 2.50 Franken je Aktie sowie die verrechnungssteuerfreie Ausschüttung aus freien Reserven aus Kapitaleinlagen von 2.50 Franken je Aktie beschlossen. Bisher konnte der ganze Betrag verrechnungssteuerfrei ausbezahlt werden. Neu ist dies noch für die halbe Dividende möglich. Im letzten Jahr genehmigten die Aktionäre eine Dividende von 6.50 Franken je Aktie.

Der Umsatz der Holding, die weltweit 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, belief sich im Geschäftsjahr 2018/19 auf 197,4 Mio. Franken und erreichte damit das Rekordvorjahr nicht mehr. Damals belief sich der Umsatz auf 220 Mio. Franken. «Das liegt vor allem an der allgemeinen Wirtschaftslage. Im Automobilbereich sind weltweit die Verkäufe seit Ende 2018 stark zurückgegangen.
Das spüren auch wir», erklärt der Geschäftsführer (CEO), Marc Aeschlimann.

Neuer Hauptsitz wird im März eingeweiht

Urs Kaufmann ist von den Aktionären bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung als Mitglied und Präsident des Verwaltungsrats wiedergewählt worden. Auch die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats Philipp Buhofer, Gerhard Pegam und Georg Wechsler wurden für den gleichen Zeitraum bestätigt. Ebenfalls bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung wurden Urs Kaufmann und Philipp Buhofer wiederum in den Vergütungsausschuss gewählt.

Im Rahmen einer nicht bindenden Konsultativabstimmung haben die Aktionäre zustimmend den Vergütungsbericht des Geschäftsjahrs 2018/19 zu Kenntnis genommen. Betreffend die Vergütung des vierköpfigen Verwaltungsrats bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung wurde ein maximaler Gesamtbetrag von 500'000 Franken (Vorjahr 600'000 Franken) genehmigte. Für die Vergütung der Geschäftsleitung, bestehend aus einem CEO und fünf weiteren Mitgliedern, im Geschäftsjahr 2020/21, wurde ein maximaler Gesamtbetrag von 3'500'000 Franken (Vorjahr 4 Mio. Franken) festgelegt.

Seit September wird der Neubau des Hauptsitzes in Luterbach bezogen. Die Einweihung erfolgt in diesem Jahr am 24. März. Ebenfalls bezogen werden kann seit Dezember 2019 das neu aufgebaute Firmengebäude der Fabrik in Thailand, die Ende 2017 einem Brand zum Opfer fiel. (mgt/uby)

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