Gleisschaden

SBB-Strecken Bern-Olten und Olten-Solothurn waren stundenlang unterbrochen

Der Bahnverkehr zwischen Bern und Olten war am Dienstagmorgen beeinträchtigt. Die Störung dauerte einige Stunden.

Ein nächtlicher Ölverlust bei geplanten Unterhaltsarbeiten hatte auf der Bahn-2000-Strecke zwischen Bern und Olten am vergangenen Freitag zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Am Dienstagmorgen mussten sich die Pendler bereits wieder in Geduld üben: Der Bahnverkehr war beeinträchtigt, es kam zu Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen. Betroffen war auch die Strecke Olten-Solothurn.

Grund war laut SBB ein Gleisschaden. Die Einschränkung dauerte bis zirka 13 Uhr. Reisende von Solothurn nach Olten mussten via Oensingen reisen, zwischen Olten und Bern wurde über Burgdorf ausgewichen.

Wieder Störungen auf Bahn-2000-Strecke

Wieder Störungen auf Bahn-2000-Strecke

Wegen eines Gleisschadens war die Strecke zwischen Bern und Olten sowie Olten und Solothurn am Dienstag bis kurz nach Mittag beeinträchtigt. Grund waren vermutlich starke Temperaturschwankungen.

Beim Schaden handelt es sich um einen Gleisbruch im Bahnhof Rothrist, wie Daniele Pallecchi, Mediensprecher der SBB, auf Anfrage erklärt: «Das passiert von Zeit zu Zeit, oft bei starken Temperaturschwankungen. Ein Gleisbruch ist kein Sicherheitsrisiko, die entsprechende Stelle muss aber verlascht, also seitlich zusammengeschraubt werden, um Schäden am Rollmaterial zu vermeiden.»

Reisende berichten zudem, dass auch zwischen Zürich Flughafen und Zürich HB Züge ausgefallen seien.

Bereits letzten Freitagabend war es auf der Bahn-2000-Strecke wegen eines nächtlichen Ölverlustes bei geplanten Unterhaltsarbeiten zu Unterbrüchen gekommen. Das ausgetretene Öl verschmutzte den Schotter im Bahntrassee, weshalb dieser entfernt werden musste. Am Samstag wurde der Zugverkehr auf der Strecke wieder aufgenommen.

(kob/sda)

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