Wahlkampf

Remo Ankli soll FDP-Sitz verteidigen, Peter Hodel einen zweiten Sitz erobern

Die Regierungsratskandidaten Peter Hodel und Remo Ankli mit Blumen.

Die Regierungsratskandidaten Peter Hodel und Remo Ankli mit Blumen.

Die Freisinnigen des Kantons nominierten am Dienstag an der Delegiertenversammlung zwei Kandidaten für die Regierungsratswahlen: Remo Ankli und Peter Hodel.

Einer soll seinen Sitz verteidigen, der andere soll einen zusätzlichen Sitz erobern: Remo Ankli und Peter Hodel steigen ins Rennen, um an den anstehenden Regierungsratswahlen im Frühling 2021 zwei Sitze für die FDP in der Solothurner Regierung zu erobern.

Für den amtierenden Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur, Remo Ankli, ist es bereits das dritte Mal, dass er in den Wahlkampf steigt. Er sitzt seit dem Jahr 2011 auf einem festen Platz in der Solothurner Regierung. Aus Sicht der Freisinnigen soll ihn dort ab nächstem Jahr Peter Hodel ergänzen. Der Gemeindepräsident von Schönenwerd wurde den Delegierten vom Parteivorstand als Kandidat vorgeschlagen.

Mit Masken und Sicherheitsabstand

Die Delegiertenversammlung am Dienstagabend im Konzertsaal in Solothurn stand, wie üblich in diesem Jahr, unter besonderen Vorzeichen. Aus Sicherheitsgründen trugen die Anwesenden Schutzmasken. Im Hinblick auf die Wahlen machte Parteipräsident Stefan Nünlist der Basis Mut: «Es gibt im nächsten Jahr viel anzupacken. Deshalb brauchen wir eine zweite, liberale Kämpfernatur im Regierungsrat», sagte Nünlist. Und er betonte: «Die Ausganglage ist intakt, wenn wir geschlossen marschieren.»

Peter Hodel war von einer Findungskommission gemeinsam mit einem weiteren Kandidaten in die enge Auswahl gekommen. Der Parteivorstand hatte sich schliesslich dazu entschieden, Hodel als Kandidaten für den Regierungsrat zu nominieren.

Aus der Parteibasis war am Dienstagabend keine Kritik am Vorstand zu vernehmen: Sie nominierte Hodel und Ankli mit grossem Applaus und ohne Diskussion für die Regierungsratswahlen im Frühling 2021. 

Ebenso fasste die Partei an der Delegiertenversammlung die Parolen für die anstehenden Abstimmungen Ende November. Die Delegierten sprachen sich mit grosser Mehrheit gegen die beiden Volksinitiativen «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» und «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» aus. 

Für die kantonale Abstimmung zum Polizeigesetz beschlossen die Solothurner Freisinnigen die Stimmfreigabe. 

Autor

Rebekka Balzarini

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