Arbeitsgesetz
Regierung befürwortet bezahlte Stillpausen

Der Solothurner Regierungsrat begrüsst die Revision der Verordnung zu den Stillpausen im Arbeitsgesetz. Durch diese wird die anrechenbare Stillzeit als Arbeitszeit klar bezeichnet und den Umfang der Entlöhnung für die aufgewendete Zeit definiert.

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Je nach Pensum gibt es zeitlich abgestufte Stillpausen.

Je nach Pensum gibt es zeitlich abgestufte Stillpausen.

Keystone

Der Regierungsrat befürwortet in seiner Stellungnahme ans Staatssekretariat für Wirtschaft Seco die Revision von Artikel 60 Absatz 2 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz: Entlöhnung der Stillpausen.

Die Eckpunkte der Revision: Mütter dürfen ein Jahr lang bezahlt stillen oder abpumpen, am Arbeitsplatz oder anderswo. Bei einer Arbeitszeit von bis zu vier Stunden pro Tag soll die bezahlte Stillzeit 30 Minuten, bei mehr als vier Stunden 60 Minuten und bei über sieben Stunden 90 Minuten betragen.

Mit der klaren Bestimmung der anrechenbaren Stillzeit als Arbeitszeit und der Verpflichtung der Arbeitgeber zur Entlöhnung für die für das Stillen aufgewendete Zeit würden klare Regelungen getroffen, so der Regierungsrat.