Kanton Solothurn

Polizeiarbeit in Zeiten von Corona: Unterwegs mit der Kapo Solothurn

Das Coronavirus hat der Polizei neue Aufgaben beschert: Sie muss darauf achten, dass die verordneten Massnahmen des Bundes überall eingehalten werden. In anderen Bereichen hat sie dafür weniger zu tun.

Als es draussen kalt und windig war, da waren die vom Bund verordneten Sicherheitsmassnahmen noch leichter einzuhalten. Spätestens das sonnige Wetter in den letzten Tagen macht aber Lust darauf, die Zeit im Freien zu verbringen. Doch trotz Sonnenschein und warmen Temperaturen: Die Coronakrise ist noch nicht ausgestanden. Und entsprechen sollte sich die Bevölkerung auch verhalten, das predigen der Bund und die Kantonsregierungen seit Tagen schon. 

Auch die Kantonspolizei Solothurn will in den nächsten Tagen vermehrt darauf achten, dass die Massnahmen des Bundes weiter eingehalten werden. Gemeinsames sitzen in der Sonne ist nur mit einem Sicherheitsabstand von zwei Metern erlaubt, und grössere Gruppen als fünf Personen dürfen nicht zusammen unterwegs sein. Im Kanton sind deshalb in den kommenden Tagen zusätzliche Patrouillen unterwegs, das gab die Kantonspolizei Solothurn bekannt. 

«Wenn die Bürgerinnen und Bürger weiterhin gewillt sind, vorübergehend auf gewisse Freiheiten zu verzichten, so erhalten sie diese Freiheiten umso eher wieder zurück», schreibt der Mediensprecher der Kantonspolizei, Bruno Gribi. «Von der Bevölkerung ist demzufolge weiterhin Durchhaltewille, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Das gemeinsame Ziel muss sein, dass wir möglichst alle gesund bleiben und möglichst bald zur Normalität zurückkehren können».

Auf Corona-Patrouille: Ein Tag mit der Solothurner Kantonspolizei

Das Coronavirus hat die Arbeit der Kantonspolizei auch sonst verändert. Die Kriminalitätslage ist momentan eher ruhig, so Mediensprecher Bruno Gribi. «Zum Beispiel sind Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass im Moment viele Bürgerinnen und Bürger  zu Hause sind und die Grenzen vermehrt kontrolliert werden oder teilweise gänzlich geschlossen sind». Ausserdem habe die Polizei in den letzten Wochen vergleichsweise wenig Verkehrsunfälle registriert. 

Autor

Rebekka Balzarini

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