Sieben Menschen starben, zwei Kinder bleiben als Waisen zurück. Familienangehörige, Freunde, Nachbarn und Mitschüler der Opfer trauern und müssen dieses tragische Ereignis verarbeiten. Ebenso die in die Rettung involvierten Personen von Feuerwehr, Zivilschutz, Sanität, Polizei und Care-Team, die mit ihren Einsätzen an ihre Grenzen gingen.

Ihnen und allen Menschen, die ihre Trauer und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen möchten, wollen Stadt und Kanton mit einer offenen Gedenkfeier einen würdigen, gemeinsamen Rahmen bieten.

Offene Feier für alle

Wie die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung schreibt, findet die Gedenkfeier am Samstag, 8. Dezember um 16 Uhr in der St. Ursenkathedrale Solothurn statt. Mit dem Ablauf der Gedenkfeier sind die Vertreter der Religionsgemeinschaften betraut.

An der Feier anwesend sein werden auch Stadtpräsident Kurt Fluri, Landammann Roland Heim sowie die beiden Regierungsrätinnen Susanne Schaffner und Brigit Wyss. Der genaue Inhalt der Feier steht zurzeit jedoch noch nicht fest. Weitere Informationen dazu werden im Verlauf der nächsten Woche folgen.

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Bei dem gestrigen Hausbrand kamen sechs Menschen ums Leben. Darunter könnte auch eine Familie aus Eritrea betroffen sein.

Unterstützung für die Überlebenden

Die Sozialen Dienste der Stadt Solothurn vermitteln in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Sicherheit des Kantons Solothurn den vom Brandereignis betroffenen Menschen Notunterkünfte und weitere Hilfestellungen. Die umgehend angebotene Unterstützung von weiteren Stellen in der Stadt Solothurn wird in Anspruch genommen und sehr geschätzt. (sks)