Darum kandidiere ich

Nationalratskandidat: «Ich brauche keine Games auf dem Smartphone»

Joël Müller kandidiert für die junge CVP.

Joël Müller kandidiert für die junge CVP.

Der 22-Jährige Joël Müller kandidiert für die junge CVP.

Joël Müller kandidiert für die Junge CVP. Der 22-Jährige aus Herbetswil arbeitet als Reisezugbegleiter bei den SBB. Über seinen Arbeitsalltag schreibt er den Blog «Einfach Retour».


Warum braucht es Sie im Nationalrat?

Der Nationalrat und unsere Politik im Allgemeinen brauchen eine Verjüngungskur. Nur gerade drei Ratsmitglieder sind unter 30 Jahre alt. Das muss sich im Oktober ändern.

Für welches Thema würden Sie in Bern lobbyieren?

Als Bähnler würde ich mich für eine koordinierte und nutzerorientierte Verkehrspolitik einsetzen. Zu Stosszeiten sind unsere Strassen und Bahnhöfe schon heute verstopft. Es braucht einerseits Ausbauten, aber auch attraktive Anschlüsse in ländliche Regionen. Es kann doch nicht sein, dass kleine Dörfer vom Aussterben bedroht sind, während die Städte aus allen Nähten platzen.

Wie politisch sind Sie im Alltag?

Das Weltgeschehen interessiert mich, seit ich lesen kann. Auf meinem Smartphone brauche ich keine Games. Mir reichen News-Apps. Seit zwei Jahren bin ich nun auch politisch aktiv, als Vorstandsmitglied der Jungen CVP Kanton Solothurn.

Wo und wie verbringen Sie am liebsten ihre Freizeit?

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten auf Reisen im Zug. Sei es mit der Familie oder auf dem Weg ans nächste Fussballspiel.

Welches Buch lesen Sie zurzeit – und warum?

Ich und Bücher, das hat noch nie wirklich gefunkt. Ich lese viel in meinem Alltag. Es sind aber vor allem Zeitungen und Zeitschriften.

Wohin fliegen Sie in den nächsten Ferien?

In die Ferien fahre ich seit Jahren auf der Schiene. Meine nächsten Reisen nach Italien oder an die Fussball EM 2020 habe ich mit dem Zug geplant. Am liebsten reise ich im Nachtzug durch Europa.

Meistgesehen

Artboard 1