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Nach Staiblin-Abgang: Alpiq-Präsident Jens Alder verdient jetzt mehr als das Doppelte

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Alpiq

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KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
Jasmin Staiblin gibt den Chefposten bei Alpiq ab.

Jasmin Staiblin gibt den Chefposten bei Alpiq ab.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Jens Alder, Präsident des Stromriesen Alpiq, stellt der abtretenden Chefin Jasmin Staiblin ein sehr gutes Zeugnis aus. «Sie lieferte mit einem unglaublichen persönlichen Einsatz eine hervorragende Leistung ab», sagt Alder im Interview mit der «NZZ am Sonntag». «Wir sind auf jeden Fall besser aufgestellt als jemals zuvor in der zehnjährigen Geschichte des Konzerns.»

Alder wird Alpiq nun als Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats führen. Er erhält dafür einen Fixlohn von 800'000 Franken. Wäre er nur Präsident geblieben, hätte er 350'000 Franken verdient. Laut Alder liegt die Perspektive von Alpiq langfristig in der Digitalisierung. Der Konsument lasse künftig seine Verbrauchsdaten erfassen. «Wir bieten ihm im Gegenzug etwas an, dass ihm nützt. Das kann ein tieferer Preis sein. Oder eine besonders hohe Zuverlässigkeit der Versorgung. Oder Strom, der ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen stammt», sagt Alder.

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