Coronavirus

Museen und ihre Sammlungen lassen sich virtuell erleben

Die Sammlung des Museums Altes Zeughaus gibts online zu sehen. (Archiv)

Die Sammlung des Museums Altes Zeughaus gibts online zu sehen. (Archiv)

Die Sammlungen der Solothurner Museen lassen sich auch in Coronazeiten erleben – virtuell.

In einer Medienmitteilung schreibt Angela Kummer, Präsidentin des Vereins der Solothurner Museen Musesol: «Das Coronavirus hat auch die Solothurner Museen gezwungen, ihre Türen bis auf weiteres zu schliessen. Viele Museen bieten jedoch Alternativen zu einem Museumsbesuch.» Eine Übersicht findet sich auf der Website www.musesol.ch. Es werden einige Möglichkeiten beschrieben: Die Sammlungen des Museums Altes Zeughaus, des Kunstmuseums Solothurn und des Museums Enter Solothurn können online erkundet werden. Das Schloss Waldegg in Feldbrunnen-St. Niklaus, das Archäologische Museum des Kantons Solothurn in Olten, das Schloss Wartenfels in Lostorf und das Schloss Neu Bechburg in Oensingen bieten virtuelle Rundgänge an. Viele Museen haben auch einen Webshop mit interessanten Büchern und Spielen auf die Beine gestellt oder bieten zumindest die Möglichkeit, online Shopangebote zu bestellen.

Das Paul-Gugelmann-Museum in Schönenwerd hat extra die SRF-Sendung «Paul Gugelmann zu Gast bei Kurt Aeschbacher» auf seiner Website verlinkt. Nicht zuletzt bieten das Naturmuseum Solothurn, das Sauriermuseum Bellach und das Kultur-Historische Museum Grenchen Bastel- und Quiztipps für die ganze Familie an. «Selbstverständlich sind die Museen auch in den sozialen Medien präsent und lassen die Bevölkerung Blicke hinter die Museumskulissen haschen und unterhalten mit interessanten Objektgeschichten», schreibt Kummer.

Da die Museen geschlossen sind und alle Veranstaltungen – leider auch der Internationale Museumstag vom 17. Mai – abgesagt sind, können sich die Museumsverantwortlichen in dieser Zeit der Sammlungsbetreuung und Inventarisierung von Neuzugängen, der Forschung, den Recherchen und der Planung von neuen Ausstellungen und Vermittlungsangeboten widmen, schreibt Musesol weiter.

Die Zeit lasse sich also nutzen, um sich einen Überblick über die vielfältige Museumslandschaft des Kantons Solothurn zu verschaffen und einen nächsten Museumsbesuch in einem der mehr als 50 Museen zu planen. Die Museumsverantwortlichen freuen sich jetzt schon darauf. (mgt/frb)

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