Kantonspolizei Solothurn
Neues digitales System für Busszettel: Bald im ganzen Kanton Solothurn – mit Ausnahme von Grenchen

Anfang Jahr wurde das das neue System, mit welchem Ordnungsbussen bequem online bezahlt werden können, in Olten eingeführt. Ab dem 21. März gilt es auch im Rest vom Kanton und ab Anfang April in der Stadt Solothurn. Nur Grenchen bleibt bei der alten Variante.

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Bussen bequem per Smartphone bezahlen. Wer will, kann aber telefonisch einen Einzahlungsschein bestellen.

Bussen bequem per Smartphone bezahlen. Wer will, kann aber telefonisch einen Einzahlungsschein bestellen.

zvg/Kantonspolizei Solothurn

Im Januar 2022 hat die Kantonspolizei Solothurn in Olten ein neues digitales System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen eingeführt, bei welcher die Bussen direkt online erfasst werden.

Auf dem Bussenbescheid befindet sich neu ein QR-Code. Wer diesen scannt oder auf der Website bussen.so.ch die Bussen-Nummer und das Kontrollschild eingibt, kann alle Details zur ausgestellten Busse einsehen und sie direkt mittels Kreditkarte oder Twint begleichen.

Am Montag, 21. März, erfolgt nun die Umstellung im gesamten Kanton. «Die ersten Erfahrungen in Olten zeigen, dass sich auf diese Weise nicht nur der administrative Aufwand, sondern auch Abläufe und die Bezahlung erheblich vereinfacht haben», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Doch auch Personen, welche keinen Zugriff auf ein Smartphone oder einen Internetzugang haben, gehen bei diesem neuen System nicht vergessen. So kann man den Einzahlungsschein telefonisch bestellen und erhält diesen nach 30 Tagen ohne zusätzliche Gebühren per Post zugestellt.

Die Kantonspolizei nennt für den Systemwechsel auch ökologische Gründe: «Weil der neue Bussenbescheid aus wasserfestem Papier besteht, kann auf die Verwendung von mehreren Tausend Plastikhüllen pro Jahr verzichtet werden», ist in der Medienmitteilung zu lesen. Zudem müsse die Polizei künftig keinen zusätzlichen Quittungsblockmitführen, da die Quittung für Barzahlungen auf der Rückseite integriert ist.

Die Stadt Solothurn stellt Anfang April auf das neue System um, Grenchen bleibt vorerst beim bisherigen System. (kps)