Radarstatistik
Kantonspolizei Solothurn erwischt im Mai 11946 «Bleifüsse»

Im Monat Mai führte die Solothurner Kantonspolizei 155 Geschwindigkeitskontrollen durch. Rund sieben Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs.

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Die Kantonspolizei Solothurn mass während 398 Stunden die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.

Die Kantonspolizei Solothurn mass während 398 Stunden die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.

Keystone

Im gesamten Kantonsgebiet führte die Kantonspolizei Solothurn während rund 398 Stunden 155 Kontrollen durch. 166 249 Fahrzeuge wurden gemessen, davon waren 11 946 (7.19 Prozent) schneller als erlaubt unterwegs. Die Messungen fanden innerorts, ausserorts und auf Autobahnen statt.

Auf der Autobahn wurde ein Auto mit einer Spitzengeschwindigkeit von 194 km/h statt der erlaubten 120 km/h gemessen. Dies geht aus den Zahlen der Solothurner Kantonspolizei hervor. In der 100er-Zone war ein Personenwagen mit 154 km/h unterwegs. Ein in der 80er-Zone gemessenes Auto hatte satte 59 km/h zuviel auf dem Tacho.

Viele Bleifüsse unterwegs

Auch ausserorts sind der Polizei einige Raser ins Netz gegangen. Spitzenreiter ist hier ein Lenker, der statt der erlaubten 60 km/h mit 145 km/h über die Strassen bretterte. Ein anderer PW wurde mit 114 km/h erfasst (80 km/h wären erlaubt gewesen).

Die aktuelle Radarstatistik zeigt zudem, dass ein PW mit 100 km/h innerorts durch eine 50er-Zone brauste. Auch der Lenker eines anderen Autos hatte einen Bleifuss und raste innerorts mit 85 km/h (60 km/h wären erlaubt gewesen).

Wegen Rotlicht geblitzt

Bei den Rotlicht-Anlagen in Solothurn, Grenchen, Derendingen, Olten und Winznau wurden 210 Fahrzeuge geblitzt, weil sie das Rotlicht übersehen hatten. 1601 Autos missachteten die Geschwindigkeitsangabe. (mru)