Riedholzplatz
Kanton Solothurn bestellt Container für Angestellte – das sorgt auch für Kritik

Die Kantonsverwaltung liess in Solothurn Container aufstellen, weil in der Verwaltung zu wenig Arbeitsplätze bestehen. Dieses Vorgehen löst auch Kritik aus.

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Während Corona wird es in der Verwaltung zu eng. Deshalb hat das Departement des Innern acht Container bestellt, die nun für unbestimmte Zeit neben dem Verwaltungsgebäude am Riedholzplatz in Solothurn stehen. Die Occasionen kosten knapp 80'000 Franken.

Dass nicht einmal ein Baugesuch dafür eingereicht werden musste, sorgt bei Christian Imark für Kritik. «Man wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt», sagt der SVP-Präsident gegenüber dem Regionalsender TeleM1. Der Bürger aber müsse sogar für eine Fahnenstange ein Baugesuch einreichen. «Der Kanton kann machen was er will und Steuergelder ausgeben.» Das interessiere niemanden.

Weil die Container temporär aufgestellt werden, verzichtet die Stadt auf eine Baubewilligung. «Wir haben explizit nachgefragt», sagt Andrea Affolter, Medienbeauftragte der Regierung. Doch die Stadt habe gemeint, dass man eine solche nicht brauchen würde. «Es ist klar beschränkt auf die besondere Lage.»

Massnahmen wie Maskenpflicht oder Home-Office würden laut Kanton nichts bringen. Wegen dem Coronavirus sind bis zu 30 Personen zusätzlich im Einsatz. (ldu)