Niederbuchsiten

Jura macht zwei Wochen Betriebsferien und zahlt «Durchhalteprämie» an Mitarbeitende aus

Emanual Probst im Homeoffice.

Emanual Probst im Homeoffice.

Wegen der Coronakrise legt die JURA Elektroapparate AG zwei Wochen Betriebsferien ein und zahlt anstelle des in den letzten Jahren üblichen «Osterbatzens» eine «Durchhalteprämie» von 2800 Franken an die Mitarbeitenden aus. Geräte- und Ersatzteillieferungen seien jedoch gewährleistet und Service und Kundendienst würden weiterarbeiten.

In einer Medienmitteilung schreibt die Jura Elektroapparate AG, dass der Unternehmenschef Emanuel Probst seine Mitarbeitenden per Videostream über das «erfolgreiche letzte Jahr» informierte. «Durch die Coronakrise» sei man «aber abrupt gebremst und mit einer anderen Realität konfrontiert worden. Die stationären Läden» seien fast rund um die Welt geschlossen. Die Kundschaft werde nur noch über den Internet-Kanal erreicht.

So lege das Unternehmen in den beiden Wochen um Ostern Betriebsferien ein. Die Geräte- und Ersatzteillieferungen sowie der Kundendienst und der Service seien aber weiterhin gewährleistet. Da das Verständnis und das Mitmachen der Belegschaft sehr geschätzt werde, zahle die Jura der Belegschaft anstelle des in den letzten Jahren vergebenen «Osterbatzens» eine «Durchhalteprämie» von 2800 Franken pro Person aus. Dies gelte für «alle Mitarbeitenden in ungekündigter Stellung am Stammsitz in Niederbuchsiten, die das komplette letzte Kalenderjahr angestellt waren und für Teilzeitangestellte anteilmässig.» (mgt)

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