Jungunternehmen
«Junge Firma überzeugt durch ihre Vision»: Förderverein unterstützt Grenchner Start-up

Der Förderverein GZS Kanton Solothurn will künftig jährlich vier innovative, vielversprechende Jungunternehmen ins Rampenlicht stellen. Die Gewinnerin 2021: Die Sensioty AG aus Grenchen.

Drucken
Teilen
von Links: Susanne Sahli (Präsidentin GZS Förderverein), Adrian Steiner, Sascha Nussbaumer und Walter Brotschi (alle Sensioty AG).

von Links: Susanne Sahli (Präsidentin GZS Förderverein), Adrian Steiner, Sascha Nussbaumer und Walter Brotschi (alle Sensioty AG).

zvg

Aus einer Vielzahl von guten Bewerbungen ist die Firma Sensioty AG aus Grenchen als erste Gewinnerin des Neugründer Förderprogramms GZS ausgewählt worden. Dies teilt die Jury des Fördervereins GZS Gründungsdienstleistungen Kanton Solothurn mit.

Sie schreibt: «Die junge Firma überzeugt durch ihre Vision und klare Fokussierung auf die spannenden Zukunftsthemen: Smart City, Smart Industrie, Smart Environment und Smart Farming.» Das Neugründer Förderprogramm GZS wird viermal im Jahr vergeben mit der Absicht, eine innovative Jungfirma ins Rampenlicht zu bringen.

Unternehmen soll sichtbarer werden

Die Siegerfirma Sensioty AG erhält als Preis ein massgeschneidertes Kommunikations- und Expertenpaket im Wert von 5000 Franken. In dessen Rahmen arbeiten die Expertinnen und Experten des GZS eng mit den Firmenverantwortlichen zusammen und unterstützen diese aktiv, wie es dazu heisst. Mit dem massgeschneiderten Förderprogramm solle einerseits die Sichtbarkeit gestärkt, andererseits auch mit professionellen Impulsen die Unternehmung gefördert werden.

Die Sensioty AG ist ein Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Grenchen und wurde im Juni 2020 neu gegründet. Dahinter stecken die drei Macher und Experten Sascha Nussbaumer, Walter Brotschi und Adrian Steiner. Die Sensioty AG verstehe sich als Handwerker und Macher in der Welt des «Internets der Dinge» (IoT), schreibt die Jury. «Ihre Ideen funktionieren nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis, denn der Mensch und die Umsetzung stehen an erster Stelle.» Das IoT gehe bei den Gewinnern über die Vernetzung hinaus: «Sie setzen die Technik ein, um die Umwelt besser zu erfassen sowie um die Arbeit und das Zusammenleben zu vereinfachen und zu verbessern.»

Das Internet der Dinge biete allen vielfältige neue Möglichkeiten in Sachen Infrastruktur und Intelligenz, sei es im Energiebereich, in der Landwirtschaft, zu Hause oder für ganze Gemeinden und Städte. Mit ihrem Vorgehen und Ansatz sei die Sensioty AG kompetenter Partner für smarte Lösungen, um Projekte so umzusetzen, dass sie langfristig, effektiv, kostengünstig und nachhaltig funktionieren. (szr)

Aktuelle Nachrichten