Wegen Corona

HRM2 wird bei Bürger- und Kirchgemeinden erst später eingeführt

Das HRM2 wird erst 2021 eingeführt. (Archiv)

Das HRM2 wird erst 2021 eingeführt. (Archiv)

Das Harmonisierte Rechnungslegungsmodell soll nach den Einwohnergemeinden auch bei Bürger- und Kirchgemeinden eingeführt werden. Aufgrund der Coronapandemie jedoch erst ab 2022.

Nach der Einführung des Harmonisierten Rechnungslegungsmodells (HRM2) bei den Einwohnergemeinden und den ihnen angegliederten Zweckverbänden ist vorgesehen, HRM2 auch für Bürger- und Kirchgemeinden einzuführen. Die derzeit laufende Versuchsphase mit mehreren Pilotgemeinden habe gezeigt, dass bei den Jahresrechnungen der Bürger- und Kirchgemeinden eine Geldflussrechnung nicht immer zwingend erforderlich sei und auf einzelne Elemente des Anhangs verzichtet werden könne, heisst es in einem Communiqué.

Das Volkswirtschaftsdepartement soll diese bei der Festlegung des Rechnungslegungsmodells davon entbinden können. Die kantonsrätliche Sozial- und Gesundheitskommission (SOGEKO) genehmigt die entsprechende Gesetzesänderung mit 12 Stimmen und einer Enthaltung.

Aufgrund der weiter vorherrschenden Corona-Rahmenbedingungen, z.B. social distancing und Begrenzung von Gruppengrössen für Instruktionen und Workshops, wird die flächendeckende Einführung von HRM2 bei den Bürger- und Kirchgemeinden deshalb um ein Jahr auf 2022 verschoben.

Kenntnisnahme Geschäftsberichte 2019

Weiter hat die Sozial- und Gesundheitskommission die Geschäftsberichte zu den Globalbudgets Gemeinden und Zivilstandsdienst, Gesundheitsversorgung sowie Soziale Sicherheit einstimmig zur Kenntnis genommen. (sks)

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