Untersuchung eröffnet

Feuerdrama in Solothurn: Staatsanwaltschaft eröffnet Strafuntersuchung

Beim verheerenden Brand im Mehrfamilienhaus an der Wengistrasse 40 in Solothurn sind in der Nacht auf Montag sechs Hausbewohner verstorben. Eine Person wurde verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gegen diese Person eröffnet.

Der Brand in Solothurn wurde durch eine Zigarette ausgelöst, wie die Polizei im Verlauf des Montagnachmittags erklärte. Die Polizei verhaftete am Montagnachmittag eine Person.

Laut «Blick» handelt es sich bei der Person, die das Feuer verursacht hat, um eine Hausbewohnerin, die mit einer Zigarette in der Hand eingeschlafen ist. Weder Kantonspolizei noch Staatsanwaltschaft bestätigen oder bestreiten diese Information. Laut Mediensprecherin Cony Zubler mache man derzeit aus Persönlichkeitsschutzgründen keine näheren Angaben zur beschuldigten Person.

Sechs Todesopfer nach Brand in Solothurn

Sechs Todesopfer nach Brand in Solothurn

In der Wengistrasse in Solothurn spielte sich heute Nacht eine Tragödie ab. Unter den sechs Opfern befinden sich auch Kinder.

Die Person wurde nach dem Brand vorläufig festgenommen. «Die Staatsanwaltschaft hat gegen eine Person eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung und wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eröffnet», sagt Zubler auf Anfrage.

Zudem werde derzeit geprüft, ob ein Haftantrag beim zuständigen Haftgericht gestellt werde – die Person also inhaftiert bleibt. Zum drohenden Strafmass äussert sich die Staatsanwaltschaft nicht. 

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