Laupersdorf

«Er ist vor mir her gelaufen»: Kantonsrat Beat Künzli filmt einen Luchs in freier Wildbahn

Seltene Aufnahmen: Autofahrer filmt Luchs in Laupersdorf

Seltene Aufnahmen: Autofahrer filmt Luchs in Laupersdorf.

Beat Künzli und sein Sohn hatten sehr viel Glück: Unterwegs nach Laupersdorf am Samstagabend treffen die beiden auf einen Luchs mitten auf der Strasse und können ihn auf Video festhalten.

«Es war eine wahre Freude», sagt SVP Kantonsrat Beat Künzli in einem Bericht der Tele M1. Er und sein Sohn begegneten am vergangenen Samstagabend auf dem Weg nach Laupersdorf einem Luchs auf der Strasse. Das Tier habe sich zunächst hinter einem Baum versteckt, bevor es sich wieder auf die Fahrbahn begeben habe. «Er ist vor mir her gelaufen und ging sogar noch zu einem Stein hinauf markieren», erinnert sich Künzli. Er und sein Sohn konnten dem Luchs im Schweinwerferlicht des Autos die ganze Zeit über zusehen und ihn auf Videokamera festhalten. Für Vater und Sohn ein erstmaliges und einmaliges Erlebnis.

Sie hätten sehr viel Glück gehabt, bestätigt das Solothurner Amt für Wald und Jagd gegenüber der Tele M1. Im Nordwestschweizer Jura leben nach Angaben des Amts nur noch etwa 12 bis 15 Luchse. Dass man auf einen treffe, komme daher äusserst selten vor. Zuletzt passierte es vor rund drei Jahren: Damals konnten Buspassagiere in Grindel im Schwarzbubenland einem Luchs zusehen, wie dieser sich an einem Fuchs festbiss. Nicht einmal die Hupe des Busses habe das Tier verscheuchen können. Auch Beat Künzli sie verwundert darüber, dass der Luchs überhaupt nicht scheu war. «Dass er in einer Seelenruhe fortgetrottet ist, das war schon sehr speziell und eindrücklich.» (gue)

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