Subingen
Endspurt im «Siky Park»: Die ersten Raubtiere von René Strickler sind abgereist

Die ersten Tiere des ehemaligen Raubtierparks von René Strickler in Subingen konnten erfolgreich nach Crémines verlegt werden.

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Drei Pumas und ein Tiger aus dem ehemaligen Raubtierpark von René Strickler in Subingen konnten bereits nach Crémines umziehen. (Archivbild)

Drei Pumas und ein Tiger aus dem ehemaligen Raubtierpark von René Strickler in Subingen konnten bereits nach Crémines umziehen. (Archivbild)

Hanspeter Baertschi

Drei Pumas und ein Tiger aus dem ehemaligen Raubtierpark von René Strickler in Subingen konnten bereits nach Crémines umziehen. Dort wird die einstige «Siky Ranch» zum «Siky Park» umgebaut. Die restlichen Tiere von René Strickler – drei Löwen und weitere fünf Tiger – sollen gestaffelt im Juni folgen, wie die Verantwortlichen am Freitag mitteilen.

Lange war unklar, was mit den Tieren geschieht, da für den Raubtierpark die Zwangsräumung angeordnet worden war. Nun finde das Projekt «Rettung der Raubtiere von Subingen» ein glückliches Ende, so die Verantwortlichen.

Die offizielle Eröffnung des «Siky Parks» findet am 28. und 29. Juli statt. Bereits jetzt sind Teile des Areals für Zuschauer geöffnet. So sind etwa die Pumas schon zu besichtigen. Ebenso die Haustierranch, die Papageienvoliere und die Affeninsel mit ehemaligen Zirkus-Knie-Kapuzineräffchen. Ab Ende Juli dann auch die Tiger- und Löwenanlagen. (mgt)

René Strickler und sein Raubtierpark: Eine bewegende Geschichte

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2003 mietet Strickler für fünf Jahre ein Gebäude sowie rund 6000 Quadratmeter Land in Subingen. Eigentümerin des Geländes ist die Espace Real Estate Holding AG.
2005 muss er ein neues Baugesuch einreichen Es kommen immer wieder neue Gehege und Gebäude dazu, die auf einen permanenten Raubtierpark hindeuten.
Wie finanziert sich ein Raubtier-Themenpark? 2007 erhält Strickler zwar die Bewilligung, in Dompierre (FR) einen 42'000 Quadratmeter grossen Raubtierpark-Themenpark zu bauen, die Finanzierung des 35-Millionen-Projekts ist jedoch nicht gesichert.
2008 wird der Mietvertrag noch einmal für drei Jahre verlängert Die Zukunft der Raubtiere scheint wenigstens für eine Weile gesichert.
Im August 2009 wird jedoch bekannt, dass der Mietvertrag vor Monaten gekündigt wurde. Wohin nun mit den Tieren?
Im Januar 2010 erreicht René Strickler eine Mieterstreckung für drei weitere Jahre Die Raubtiere, darunter auch seltene Exemplare wie dieser weisse Tiger mit Namen Arisha, und die 50 kleineren Tiere, wie Hasen, Schweine oder Ziegen sind noch einmal um eine Räumung herum gekommen.
2013 fordert Strickler vergeblich eine weitere Mieterstreckung um drei Jahre. 2014 einigt er sich vor der Zivilabteilung des Richteramts Bucheggberg-Wasseramt auf einen Vergleich für die Räumung des Raubtierparks auf Ende 2015.
Demo für Raubtierpark 200 Tierfreunde bekunden im März ihre Solidarität für René Stricklers Raubtierpark. Dieser muss das Gelände bis Mitte Juli geräumt haben. (20. März 2016)

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Urs Lindt

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