Kanton Solothurn
Ein Parlamentarier will die Skigebiete wieder öffnen lassen — dies fordert er in einem offenen Brief

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Was bringt die Schliessung der Skigebiete im Kanton Solothurn? (Archivbild)

Was bringt die Schliessung der Skigebiete im Kanton Solothurn? (Archivbild)

An der Medienkonferenz des Bundesrates wurde auch das Thema Skigebiete angesprochen. Bundesrat Alain Berset erklärte, Skifahren sei grundsätzlich eine Aktivität an der frischen Luft – wenn man dies einschränke, könne man auch das Joggen einschränken.

Aufgeschnappt hat diesen Satz sogleich der FDP-Kantonsrat Markus Dietschi (Selzach). Denn: Die Skigebiete im Kanton Solothurn sind geschlossen; sie haben coronabedingt von der Regierung keine Bewilligung erhalten. Sehr zum Unverständnis von Dietschi, der deshalb einen öffentlichen Brief an die Solothurner Regierung verfasst hat.

Er frage sich, was diese Massnahme denn bringen soll, erklärt er darin. Erstens gebe es im Kanton gar keine Skigebiete mit Gondeln oder Sesselliften, auf denen man sich anstecken könnte. Und auch wenn man sagen könnte, dass Schneesportunfälle Spitäler überlasten könnten: «Wie viele gröbere Verletzungen in Solothurner Skigebieten mit ihren äusserst kurzen Abfahrten gibt es denn in einem normalen Winter eigentlich?», führt Dietschi aus.

Er bezeichnet das Verbot als absoluten Blödsinn – auch weil andere Skigebiete offen seien – und er fordert, dass Skigebiete im Kanton umgehend öffnen dürfen. (szr)