Jedes Jahr vergibt der Solothurner Bauernverband (SOBV) den sogenannten Solaprix. Jedes Jahr werden andere Kriterien beurteilt, die ein Hof erfüllen muss, um sich Siegeschancen auszurechnen.

Dieses Jahr stand das Führen eines Hofladens im Zentrum des Wettbewerbs. Kriterien wie die Breite des Sortiments, die Kreativität des Angebots und die Entwicklung von Neuem wurden von der Jury bewertet, erklärte Jurymitglied und Regierungsrätin Esther Gassler.

«Das Führen eines Hofladens ist ein Faktor zu wirtschaftlichem Erfolg in der landwirtschaftlichen Produktion», so Geschäftsführer des SOBV Peter Brügger bei seiner Begrüssungsrede. Um auf dem Markt mithalten zu können, gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man steigere die Produktion, oder man erhöhe die Innovation und Kreativität zur Schaffung von einem speziellen Einkaufserlebnis auf dem Hof und der Erarbeitung von Nischenprodukten. Mit dem Solaprix soll ein Anreiz dazu geschaffen und das bereits Erreichte honoriert werden, sagt Brügger.

Acht Höfe hatten sich beworben, drei Hofläden wurden ausgezeichnet. Auf der Gewinnerliste fanden sich die Höfe Grob aus Lostorf, Stuber aus Biberist und Birrer aus Niederwil. (pe)

Vor 24 Jahren wurde der Grob Gemüsebau von Monika und Andreas Grob gegründet. Anfangs waren sie nur als Marktfahrer tätig, mittlerweile wurde das Betriebsgelände vergrössert und das Unternehmen hat fünf Festangestellte. Vor sieben Jahren ist Roman Grob als Nach- folger in die Firma eingestiegen. Er hat im Rahmen seiner Diplomarbeit zur Meisterprüfung den Hofladen in Lostorf entworfen. «Wir gingen schon vorher immer auf den Markt in Lostorf. Als dann aus der ehemaligen Busgarage eine Überbauung werden sollte, kam ich auf die Idee, dort einen Hofladen zu bauen», erklärt Roman Grob sein Vorgehen. Neben Gemüse und Früchten direkt ab Hof bietet der Laden auch weitere Spezialitäten und Geschenkideen an. Am Anfang hätte er schon Bedenken gehabt, ob die Kunden den Wechsel vom Marktstand mitten im Zentrum zum Hofladen am Dorfeingang mitmachen würden. Doch diese waren unbegründet. «Der neue Standort hat sich bewährt. Wir konnten die meisten Stammkunden übernehmen.» Mit diesem Hofladen in Lostorf war die Familie Grob für die diesjährige Ausgabe des Solaprix nominiert. Damit es überhaupt zu dieser Nominierung kommen konnte, musste sich Roman Grob zuerst dafür bewerben. «Dass wir nun ausgewählt wurden, erfüllt mich mit Freude und Stolz», meint er schmunzelnd. (rb)

Drei Generationen Grob: Die Winznauer Familie ist eine von dreien, die mit ihrem Hofladen in Lostorf den Solaprix gewonnen haben.

Vor 24 Jahren wurde der Grob Gemüsebau von Monika und Andreas Grob gegründet. Anfangs waren sie nur als Marktfahrer tätig, mittlerweile wurde das Betriebsgelände vergrössert und das Unternehmen hat fünf Festangestellte. Vor sieben Jahren ist Roman Grob als Nach- folger in die Firma eingestiegen. Er hat im Rahmen seiner Diplomarbeit zur Meisterprüfung den Hofladen in Lostorf entworfen. «Wir gingen schon vorher immer auf den Markt in Lostorf. Als dann aus der ehemaligen Busgarage eine Überbauung werden sollte, kam ich auf die Idee, dort einen Hofladen zu bauen», erklärt Roman Grob sein Vorgehen. Neben Gemüse und Früchten direkt ab Hof bietet der Laden auch weitere Spezialitäten und Geschenkideen an. Am Anfang hätte er schon Bedenken gehabt, ob die Kunden den Wechsel vom Marktstand mitten im Zentrum zum Hofladen am Dorfeingang mitmachen würden. Doch diese waren unbegründet. «Der neue Standort hat sich bewährt. Wir konnten die meisten Stammkunden übernehmen.» Mit diesem Hofladen in Lostorf war die Familie Grob für die diesjährige Ausgabe des Solaprix nominiert. Damit es überhaupt zu dieser Nominierung kommen konnte, musste sich Roman Grob zuerst dafür bewerben. «Dass wir nun ausgewählt wurden, erfüllt mich mit Freude und Stolz», meint er schmunzelnd. (rb)