Terre des Hommes

Drei Frauen engagieren sich gemeinsan für Kinder in der Dritten Welt

An der Arbeit: (v.l.) Heike Hauschildt, Margrit Kissling und Barbara Studer.

An der Arbeit: (v.l.) Heike Hauschildt, Margrit Kissling und Barbara Studer.

Die Freiwilligengruppe des Kantons Solothurn von «Terre des hommes – Kinderhilfe» wird von drei Frauen präsidiert. Sie setzen sich für Kinder und Frauen in der Dritten Welt ein.

«Mir ist es immer gut gegangen. Und jetzt, nachdem ich mich aus dem Berufsleben zurückgezogen habe, möchte ich etwas Sinnvolles tun und etwas zurückgeben.» Da sagt die Oltnerin Margrit Kissling (69), ehemalige Geschäftsfrau in der Dreitannenstadt. Seit 2010 macht sie in der Regionalgruppe Kanton Solothurn von «Terre des hommes – Kinderhilfe» mit. Doch sie ist nicht nur ein Mitglied. Zusammen mit Barbara Studer (67) aus Solothurn und Heike Hauschildt (59) aus Riedholz leitet sie im Dreier-Präsidium die rund 45-köpfige Solothurner Gruppe.

Alle drei Frauen beschreiben den Grund für ihr Engagement bei «Terre des hommes – Kinderhilfe» ähnlich. Barbara Studer ist seit 2006 mit dabei, und sie sagt: «Meine Kinder sind gross und ‹ausgeflogen›, da kam mir ein solches Engagement gerade recht.» Oft werde auch gesagt, im Ausland zu helfen sei ja schon recht, aber in der Schweiz gebe es auch noch viele, die Hilfe gebrauchen könnten. Darauf antwortet Barbara Studer: «Das stimmt schon. Doch in der Schweiz ist man sozial gut abgesichert. Wer Hilfe benötigt, bekommt sie. Ganz anders in der Dritten Welt. Und besonders die Kinder und die Frauen benötigen dort unkomplizierte, niederschwellige Hilfe.» Dafür seien die Projekte von «Terre des hommes – Kinderhilfe» die richtigen. In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Organisation führt die Regionalgruppe Solothurn verschiedene Veranstaltungen durch. Eine der wichtigsten im Jahreslauf ist jeweils die grosse Tombola an der Solothurner Heso.

Dafür ist seit 2005 die Riedholzerin Heike Hauschildt zuständig. Sie sucht Spenden und Preise und organisiert die Helfer für die 10 Heso-Tage. «Wir können auf treue Spender und Helfer zählen», sagt Hauschildt, obwohl sie auch nicht verschweigt, dass dieser Anlass jeweils ein grosser Kraftakt sei. Im letzten Jahr seien während der Tombola stolze 18 000 Franken zusammengekommen, freuen sich die drei Frauen. Und sie sind überzeugt: «Unsere Hilfe findet die richtigen Bedürftigen.»

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