Übersicht

Diese Corona-Regeln gelten aktuell im Kanton Solothurn

Welche Auflagen gelten eigentlich in Bars, Restaurants, auf Märkten und im öV?

Welche Auflagen gelten eigentlich in Bars, Restaurants, auf Märkten und im öV?

Bund und Kanton geben regelmässig neue Massnahmen (oder Lockerungen) in Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Hier eine Übersicht, was im Kanton Solothurn aktuell gilt.

Hier eine kleine Übersicht, was aktuell im Kanton Solothurn gilt. Mit Betonung auf aktuell. Auf der Homepage corona.so.ch informiert der Kanton.

Grundsätzlich gilt, wenn immer möglich:

  • Halten Sie Abstand – mindestens 1,5 Meter.
  • Niesen oder husten Sie in Nastücher oder die Armbeuge.
  • Waschen Sie regelmässig Ihre Hände.
  • Kann der Abstand nicht eingehalten werden, empfiehlt der Bund dringend, dass Sie eine Maske tragen.

Keine Versammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum sind im Kanton Solothurn Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen verboten, z.B. auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen. 

Maskenpflicht

In Einkaufsläden und -zentren ist im Kanton Solothurn das Tragen einer Maske für sämtliche Personen ab dem 3.September 2020 obligatorisch. Mitte Oktober zog der Bund wegen dem starken Anstieg der Fallzahlen nach: Seit dem 19.Oktober gilt eine einheitliche Maskenpflicht in der ganzen Schweiz in sämtlichen öffentlich zugänglichen Innenräumen. Das beinhaltet:

  • Einkaufsläden: Beispielsweise Lebensmittelläden (inklusive Bäckereien, Metzgereien, Weinhändler etc.), Schuh- und Kleiderläden, Banken, Poststellen, Sportartikelläden, Blumenläden, Buchhandlungen, Bau- und Gartenfachmärkte sowie Möbelgeschäfte. Auch Apotheken, Drogerien und Läden für medizinische Hilfsmittel (z.B. Brillen und Linsen, Hörgeräte) fallen darunter. Dasselbe gilt auch für Tankstellenshops und Verkaufsstellen von Telekommunikationsanbietenden. 
  • Weitere Lokalitäten: Kinos, Museen, Bibliotheken, Theater, Konzertlokale, Restaurants, Bars, Discos, Hotels (mit Ausnahme der Gästezimmer), Eingangs- und Garderobenräume von Schwimmbädern, Sportanlagen und Fitnesszentren, Arztpraxen, Spitäler, Kirchen und religiösen Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartierräumen. Ebenso gilt eine Maskentragpflicht in jenen Teilen der öffentlichen Verwaltung, die dem Publikum zugänglich sind. 

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder vor ihrem 12. Geburtstag,
  • Personen, die aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können. Dabei ist ein Arztzeugnis zwingend.
  • Mitarbeitende bzw. in Kontakt mit Kundinnen und Kunden tretende Ladenbesitzerinnen und -besitzer, sofern diese durch eine Trennscheibe (z.B. Plexiglas) oder eine gleichwertige Schutzvorrichtung geschützt sind.

Öffentlicher Verkehr und gewerbsmässiger Personentransport

Auch im öffentlichen Verkehr (z.B. Züge, Busse, Schiffe und Seilbahnen) ist das Tragen einer Maske Pflicht. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Die Maskenpflicht ist ab 19. Oktober neu auf Personen ausgedehnt, die sich auf Perrons oder in Bahnhöfen, Flughäfen oder anderen Zugangsorten des öffentlichen Verkehrs aufhalten.

Es gilt eine Maskenpflicht bei gewerbsmässigen Personentransporten (Taxi, Cars...).

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen waren ab dem 1.Oktober im Kanton Solothurn wieder erlaubt. Die Anlässe wurden aber nur unter strengen Bedingungen bewilligt. Per 23.Oktober sind solche Grossveranstaltungen nun aber wieder untersagt.

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Öffentliche Veranstaltungen

Verbot von Veranstaltungen mit über 30 Personen, wobei für Gemeindeversammlungen, für Sitzungen der kantonalen und kommunalen Parlamente sowie für politische und zivilgesellschaftliche und Unterschriftensammlungen Ausnahmen bestehen.

Private Veranstaltungen

An Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis, die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben stattfinden, dürfen laut Kanton nur maximal 15 Personen teilnehmen. 

Restaurants

Es dürfen maximal vier Personen an einem Tisch sitzen, wobei diese Einschränkung nicht für Eltern mit Kindern gilt.

Restaurants im Kanton Solothurn sind ab dem 1.Oktober von der Pflicht ausgenommen, maximal 100 Personen gleichzeitig zu bewirten. Es gelten die Schutzkonzepte der Gastrobranche. Zwischen den einzelnen Tischen muss etwa der Abstand von 1.5 Meter eingehalten werden. Befindet sich eine Trennwand zwischen den Gästegruppen, entfällt der Mindestabstand. 

Sämtliche Restaurationsbetriebe sind verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zu erheben. Werden mehrere räumlich getrennte Gästebereiche betrieben, sind die Kontaktdaten für jeden Gästebereich gesondert zu erheben. 

Das Konsumieren von Speisen und Getränken ist nur sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien.

Restaurantbesuche im Rahmen von Familien-, Vereins- und Firmenanlässen gelten als Veranstaltungen, sofern diese eine Programmfolge haben. Wenn also beispielsweise Reden oder Vorträge gehalten werden. 

Der Abstand zwischen den Gruppen muss 1.5 Meter betragen.

Der Abstand zwischen den Gruppen muss 1.5 Meter betragen.

Clubs und Bars

Clubs und Bars dürfen gleichzeitig maximal 50 Personen einlassen. Es gilt Maskenpflicht. Zudem ist eine Konsumation nur noch sitzend erlaubt. 

Clubs und Bars sind verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zu erheben.

Im Kanton Solothurn gilt an Freitagen und Samstagen zwischen 1 und 6 Uhr eine Sperrstunde.

Märkte, Messen und Gewerbeausstellungen

Märkte, aber auch Messen, Gewerbeausstellungen und Jahrmärkte sind offiziell keine Veranstaltungen und sie gelten auch nicht als Verkaufsladen. Die Veranstalter müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und umsetzen. 

Schulen

Im Schuljahr 2020/21 findet der Unterricht in ganzen Klassen an den Schulen statt. Sowohl in der Volksschule wie auch an den Mittel-, Berufs- und Hochschulen. Es gelten eigene Schutzkonzepte. An den Volksschulen ist der Hauptpunkt darin der Abstand zwischen Schüler und Lehrperson, die Schüler untereinander dürfen sich normal verhalten. Per 26.Oktober ist das Tragen einer Maske für alle erwachsenen und an der Schule tätigen Personen in Innenräumen des Schulhauses bei Nichteinhalten der Distanzregel über einen längeren Zeitraum obligatorisch.

An Berufs- und Kantonsschulen wurde das Schuljahr mit einer «punktuellen» Maskenpflicht gestartet. Eine Woche später wurde diese wegen Coronafällen an der Kantonsschule Olten und BBZ Olten ausgedehnt.

  • Schülerinnen und Schüler, Lernende, Lehrpersonen und alle weiteren an den Kantons- und Berufsschulen tätigen Personen tragen im Innern des Schulhauses (Korridore, Aufenthaltsräume, etc.) Hygienemasken. Im Unterricht können diese nur ablegt werden, wenn in einer festen Situation 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können (fixe und kontrollierte Sitzordnung) oder Trennwände installiert sind.
  • Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich auch auf dem Schulareal ausserhalb des Schulhauses. Falls jedoch die Distanzregeln eingehalten werden können, ist ein Ablegen der Maske vorübergehend erlaubt.
  • Der Sportunterricht findet weiterhin unter erhöhten Vorsichtsmassnahmen gemäss Swiss Olympic (z.B. verhindern von intensivem Köperkontakt), aber ohne Maskenpflicht statt.
  • Beim Chorsingen kann auf die Masken verzichtet werden, wenn grössere Abstände (3 Meter Distanz) und gute Raumlüftung möglich sind. 

Sport

Seit dem 11.Mai sind im Breitensport Trainings in sämtlichen Sportarten und weiteren Aktivitäten wieder erlaubt. Seit dem 22. Juni dürfen in allen Sportarten wieder Wettkämpfe stattfinden. 

Arbeitsplatz

Der Bundesrat hat per 19.Oktober 2020 die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» mit einem Absatz
zum Homeoffice ergänzt. Arbeitgebende sind verpflichtet, die Homeoffice-Empfehlungen des
Bundesamts für Gesundheit zu beachten. Mit dem Arbeiten zu Hause können grössere
Menschenansammlungen vor allem zu Stosszeiten vermieden und enge Kontakte am
Arbeitsplatz reduziert werden. Zudem wird das Risiko vermindert, dass bei einem Covid-19-
Fall ganze Arbeitsteams in Quarantäne müssen.

Reisen

Wer aus einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko zurückkehrt, muss für 10 Tage in Quarantäne und sich innerhalb von 2 Tagen nach der Einreise beim Kanton Solothurn melden. 

Spitäler

Ohne ein umgesetztes Schutzkonzept dürfen Spitäler keine Untersuchungen, Behandlungen
und Therapien durchführen. Es gilt ein kontrolliertes Besuchsrecht. Die Regelungen dazu müssen die Spitäler in einem Besuchskonzept festhalten. Es gilt Maskenpflicht.

Alters- und Pflegeheime

Besuche in Altersheimen sind grundsätzlich wieder möglich, auch hier unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. Nur Personen ohne Symptome dürfen Altersheime betreten. Wie im Heim selber die Schutzmassnahmen umgesetzt werden, entscheiden die einzelnen Heime selbst. Manche haben etwa eine Maskenpflicht eingeführt, andere lassen zusätzlich nur eine gewisse Anzahl Besucher aufs Mal zu oder haben bestimmte geschützte Besucherzonen definiert. Heimbewohnerinnen und -bewohner dürfen sich wieder ausserhalb des Areals aufhalten.

Kitas

Kitas haben grundsätzlich offen. Beschränkungen der Gruppengrösse sowie Abstand zwischen den Kindern untereinander oder zwischen Kind und Betreuungsperson spielen mittlerweile eine untergeordnete Rolle. Schwerpunkte im Schutzkonzept sind der Abstand zwischen den Erwachsenen sowie das regelmässige Reinigen der Räumlichkeiten.

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