Ypsomed
Die Medtechfirma wächst im Halbjahr stärker als erwartet

Ypsomed sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 steigerte der Medizinaltechnikkonzern sowohl den Umsatz als auch die Profitabilität stärker als erwartet.

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Ypsomed Solothurn

Ypsomed Solothurn

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Während der Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 13 Prozent auf 148,5 Mio. Fr. stieg, verdreifachte sich der Betriebsgewinn (Ebit) auf 12,9 Mio. Franken, wie der Hersteller von Insulinpumpen und Injektionssystemen gestern mitteilte. Erst im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern nach einer langwierigen Neuausrichtung den Turnaround geschafft. Nun will Ypsomed die Profitabilität mit fortlaufender Kostenkontrolle und Umsatzsteigerung weiter erhöhen.

Auch in Solothurn und Grenchen

Unter dem Strich verdiente das Burgdorfer Unternehmen 9,1 Mio. Franken. Das ist fast doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Angesichts der Ergebnisse erhöht der Konzern seine Prognosen für das Gesamtjahr: Er rechnet neu mit einem Betriebsergebnis von 27 Mio. Franken statt wie zuvor 22 Mio. Franken. Beim Umsatz erwartet Ypsomed neu ein Wachstum von über statt wie bisher rund 10 Prozent, wie CEO Simon Michel an einer Medienkonferenz erklärte. Er hatte die Firmenleitung Mitte Jahr von seinem Vater, Firmengründer und Verwaltungsratspräsident Willy Michel übernommen.

In Solothurn ist Ypsomed mit der Nadel-Produktion präsent. Mit der Fertigstellung der neuen Anlage in Solothurn könne die Massenproduktion der Einweg-Injektionsplattform UnoPen beginnen. Weiter vermeldete Ypsomed die Rückkehr in die Gewinnzone bei der Tochterfirma Ypsotec in Grenchen. Dort werden Präzisionsdrehteile für Dritte und den Eigenbedarf hergestellt. (SDA)

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