Solothurn

Die Grande Dame der Pilzkontrolle will abtreten – Nachfolgesuche erweist sich als schwierig

Ihr halbes Leben wirkt Margrit Ryser als Pilzkontrolleurin. Nun will die 87-jährige Solothurnerin per Ende Jahr aufhören. Die Nachfolgeregelung wird für die Stadt schwierig: Pilzexperten sind rar.

Nach fast 45 Jahren zieht sich Margrit Ryser Ende dieses Jahres aus der Pilzkontrolle zurück. Damit droht der Kantonshauptstadt eine Vakanz in diesem wichtigen und verantwortungsvollen Nebenamt. «Mit den Pilzen habe ich es noch bestens im Griff», sagt die fast 87-Jährige.

Stolz verweist sie auf ihre guten jährlichen Prüfungsergebnisse bei der kantonalen Lebensmittelkontrolle. «Doch körperlich lassen halt die Kräfte nach.» Aus diesem Grund hat sie letzte Woche die Stadt über ihren Rücktritt informiert.

Für Stadtschreiber Hansjörg Boll ist klar: «Wir brauchen weiterhin eine Pilzkontrolle.» Nun werde man zuerst mit Margrit Ryser für eine mögliche Ablösung schauen. Wenn sich da nichts ergibt, werde die Stadt das Nebenamt ausschreiben. «Es ist für uns auch denkbar, einen Kontrolleur oder eine Kontrolleurin mit einer der umliegenden Gemeinden zu teilen», so Boll. (dd)

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