Warenausfuhren

Die Exporte des Kantons Solothurn brachen im Februar weiter ein

Einbrüche in allen der drei gewichtigsten Solothurner Exportindustrien. (Symbolbild)

Einbrüche in allen der drei gewichtigsten Solothurner Exportindustrien. (Symbolbild)

Die Coronakrise hatte die Schweiz im Februar noch nicht gross im Griff, heisst es in einem Schreiben der Solothurner Handelskammer. Trotzdem verzeichnet die Solothurner Exportwirtschaft Einbrüche. So gingen die nominalen Warenausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp sechs Prozent zurück.

Bereits der Jahresauftakt sei bescheiden gewesen – die Exporte gingen im Januar 2020 im Vergleich zum Januar 2019 um knapp zwei Prozent zurück. Und auch im gesamten vergangenen Jahr habe sich die Exportentwicklung im Kanton rückläufig gezeigt (Minus von 3.7 Prozent). Das habe vorwiegend an der zweiten Jahreshälfte gelegen, die gar mit einem Minus von rund sechs Prozent gegenüber der Vorjahresperiode abschloss.

Im Februar 2020 nun gab es Einbrüche in allen der drei gewichtigsten Solothurner Exportindustrien. «Noch am besten performte die grösste Exportwarengruppe ‹Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie›», so die Handelskammer; diese verzeichnete ein Minus von 2.5 Prozent. Noch höher sind die Rückgänge bei der Metallindustrie, wo Exporte um fast 9 Prozent zurückgingen, und jene der Warengruppe «Maschinen, Apparate, Elektronik», wo man einen Rückgang von knapp 13 Prozent verzeichnet. (szr)

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