Coronavirus
Der Kanton Solothurn unterstützt ab Januar besonders stark betroffene Unternehmen

Der Kanton Solothurn beteiligt sich am Härtefallprogramm des Bundes. Gemeinsam mit der Unterstützung des Bundes sollen voraussichtlich insgesamt 28,3 Millionen Franken zur Unterstützung von besonders stark betroffenen Betrieben zur Verfügung stehen – dies in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen und Bürgschaften.

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Kanton Solothurn unterstützt Härtefälle. (Symbolbild)

Kanton Solothurn unterstützt Härtefälle. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der Regierungsrat habe eine Covid-19-Härtefallverordnung erlassen, wie die Staatskanzlei Solothurn mitteilt. Er lege damit die Grundlage, um die von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Unternehmen zu unterstützen. Insbesondere Unternehmen der Eventbranche, Gastronomie, Hotellerie, aber auch Schausteller, Dienstleister der Reisebranche und touristische Betriebe haben infolge der von den Behörden verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unverschuldet massive Umsatzeinbussen zu verzeichnen.

Bereits vor rund sechs Wochen habe die Fachstelle Wirtschaftsförderung mit der Ausarbeitung einer Covid-19-Härtefallverordnung begonnen. Diese trete am 1. Januar 2021 in Kraft und lehne sich grossmehrheitlich an die Bundesverordnung an. Anspruch auf Härtefallmassnahmen habe, wer einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent gegenüber den Vorjahren 2018 und 2019 ausweisen könne. Dies sei die Hauptvoraussetzung. Im Kanton Solothurn werde die Kurzarbeitsentschädigung, dabei nicht an den Jahresumsatz angerechnet, so die Staatskanzlei weiter.

Für die Härtefallmassnahmen stehen voraussichtlich 28,3 Mio. Franken zur Verfügung: 19,2 Mio. trage der Bund, 9,1 Mio. der Kanton. Der Kanton Solothurn entrichte die Unterstützung in Form von nicht rückzahlbaren Beiträgen in der Höhe von max. 100'000 Franken sowie als Bürgschaften in der Höhe von max. 500'000 Franken. Der Kantonsrat werde in der Dezember-Session über den Kredit befinden.

Das Gesuchsformular stehe ab Anfang Januar 2021 online zur Verfügung. Unternehmen mit Sitz im Kanton Solothurn können ihre Gesuche bis spätestens 30. Juni 2021 einreichen. Die Website https://corona.so.ch/wirtschaft werde laufend ergänzt - auch mit Informationen rund um die Härtefallmassnahmen. (sks)

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