Katastrophenübung

Der Kanton Solothurn übt zusammen mit dem Militär den Ernstfall

An verschiedenen Standorten im Kanton wird die Zusammenarbeit zwischen Militär und zivilen Rettungskräften trainiert. (Symbolbild)

An verschiedenen Standorten im Kanton wird die Zusammenarbeit zwischen Militär und zivilen Rettungskräften trainiert. (Symbolbild)

Die Polizei, Sanität, Feuerwehr, der Zivilschutz üben zusammen mit dem Militär den Ernstfall. Die Übung «Soletta 13» startete am Montagmorgen und dauert bis Donnerstag. Dabei stehen insgesamt bis zu 850 Leute im Einsatz. Dies zum ersten Mal im Kanton

Hauptzweck der Übung ist laut einer Mitteilung der Staatskanzlei «die Schulung des Zusammenspiels von zivilen und militärischen Sicherungskräften an ausgewählten Problemstellungen». Involviert in die Übung sind Teile der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungsdienste und des Zivilschutzes des Kantons. Auf der militärischen Seite nimmt das Infanteriebataillon 56, welches sich in der dritten WK-Woche befindet, an der Übung teil.

Insgesamt stehen so 200 zivile Einsatzkräfte und rund 650 Angehörige der Armee in den nächsten drei Tagen im Einsatz.

Instabiles Europa

Das Konzept der Übung von «SOLETTA 13» basiert auf dem Szenario, dass Teile eines auf der Landkarte speziell gestalteten Europas instabil sind. Auch in der Schweiz gibt es Unruhen, Anschläge und Gewalttaten. Mit diesem Szenario einer ausserordentlichen Lage soll insbesondere die «Unterstützung der Kantone im subsidiären Bereich überprüft» werden, so die Staatskanzlei. (mru)

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