Wirtschaft

Der Februar war ein starker Monat für die Exportindustrie

Starke Exportindustrie im Februar (Symboldbild).

Starke Exportindustrie im Februar (Symboldbild).

Gute Zahlen im Februar kompensieren teilweise Rückgänge um den Jahreswechsel. Die Metall- und Maschinenindustrie war stark, ebenso die Uhren.

Der Februar 2019 war ein guter Monat für die Solothurner Exportindustrie. Gemäss den provisorischen Ergebnissen der Eidgenössischen Zollverwaltung legten die nominalen Warenausfuhren aus dem Kanton gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,6 Prozent zu. Schweizweit waren es plus 5,9 Prozent. «Die drei wichtigsten Exportbranchen zeigten sich sehr dynamisch, während einige kleinere Warengruppen Einbussen hinnehmen mussten», kommentiert die Solothurner Handelskammer die Zahlen. «Bei den Absatzmärkten überraschte Asien positiv.»

Starke Metallindustrie

Noch zur Jahreswende waren in der Solothurner Exportindustrie Negativwachstumsraten beobachtet worden. Im Dezemberwaren die wertmässigen Ausfuhren um 3,5 Prozent zurückgegangen und auch im Januar 2019 hatte ein Rückgang um 1,6 Prozent resultiert. «Es ist umso erfreulicher, dass nun im Februar wieder ein Anstieg verzeichnet wurde», so die Handelskammer. Dadurch verzeichneten die Exporte im bisherigen Jahresverlauf (Januar und Februar) einen Anstieg um 1,9 Prozent.

Die drei bedeutendsten Solothurner Exportindustrien konnten im Februar 2019 weiterhin deutlich expandieren. Die Ausfuhren der gewichtigsten Exportwarengruppe «Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie» legten um 6,2 Prozent zu, jene der Gruppe «Maschinen, Apparate, Elektronik» um 15,7 Prozent und jene der Metallindustrie gar um 19,9 Prozent. «Die übrigen Exportwarengruppe mussten hingegen spürbare bis deutliche Rückgänge hinnehmen», schreibt die Handelskammer.

Starke Nachfrage aus Asien

Die Nachfrage nach Solothurner Exportgütern aus Asien zeigte sich im Februar bei einem Plus von 22,3 Prozent weiterhin sehr dynamisch. Weniger deutlich zugelegt als in den letzten Monaten hat der Absatzmarkt Nordamerika, wobei immer noch ein Plus um 4,5 Prozent resultierte. Etwas erholt hat sich der europäische Markt, aus welchem die Nachfrage nach einem deutlichen Rückgang im Januar (-7,2 Prozent) im Februar wieder angestiegen ist (+4,7 Prozent). (szr)

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